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Italien: Gaza-Demo in Mailand eskaliert komplett! Viele Verletzte | Politik
23.09.2025 - Salı 09:18
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Mailand – Heftige Zusammenstöße zwischen gewaltbereiten Krawallos und der italienischen Polizei in der italienischen Metropole Mailand! Der Anlass: eine Demo aus Solidarität mit den Menschen im Gazastreifen, die komplett außer Kontrolle geriet.
Die Polizei sprach von mindestens 60 verletzten Beamten, 23 mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Angaben über die Zahl der verletzten Gaza-Demonstranten gibt es zur Stunde noch nicht. Mindestens ein Dutzend Menschen wurden festgenommen.
Landesweiter Streik war Auslöser
Die Aggressionen hatten sich infolge einer Kundgebung entzündet, die im Rahmen eines landesweiten Streiks als Zeichen der Solidarität mit der Bevölkerung im Gazastreifen stattfand. Zehntausende Menschen hatten sich landesweit daran beteiligt. In Mailand wurden auch US- und EU-Flaggen durch die Stadt getragen, die mit roter Farbe als Symbol für Blut befleckt waren.
Eine Gruppe von Demonstranten versuchte, gewaltsam in den Hauptbahnhof einzudringen
Mit (vermutlich) Eisenstangen schlagen die Krwallos auf Scheiben des Mailänder Bahnhofs ein
Mindestens zehn mutmaßliche Krawallmacher kamen in Polizeigewahrsam
Augenzeugen berichteten, dass eine Gruppe von Demonstranten mit Gewalt in den Hauptbahnhof von Mailand einzudringen versuchte. Viele waren schwarz gekleidet, einige vermummt. Aus der Menge flogen Flaschen und Steine. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Tränengas ein. Das Ausmaß der Schäden ist bislang unklar.
Meloni macht „Antifa“ verantwortlich
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (48) machte die „selbst ernannte Antifa“ und „selbst ernannte Pazifisten“ für die Krawalle verantwortlich, die den Bahnhof verwüsten und Zusammenstöße mit den Ordnungskräften provozieren wollten.
Die Gaza-Sympathisanten fordern, dass Italien umgehend seine Beziehungen zu Israel aufkündigt
Steine und Mülleimer flogen auf Polizeibusse
Klartext-Post der Regierungschefin: „Gewalt und Zerstörung, die nichts mit Solidarität zu tun haben und das Leben der Menschen in Gaza nicht im Geringsten verändern werden“, schrieb die Meloni auf X (ehemals Twitter).
Auch in anderen italienischen Städten fanden propalästinensische Kundgebungen statt. Allein in Rom gingen nach Schätzungen mehr als 50.000 Menschen auf die Straße. Ihre Forderung: Italien solle seine Beziehungen zu Israel augenblicklich abbrechen.
Zu dem Streik hatte die Gewerkschaft USB (Unione Sindacale di Base) aufgerufen, um gegen die „Verschärfung der humanitären Lage im Gazastreifen“ zu protestieren. Zugleich forderte sie Sanktionen gegen Israel. ABER: Die großen italienischen Gewerkschaften beteiligten sich an dem Ausstand nicht.
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