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Berlin – Das weibliche Machtzentrum der Union beim Abendessen in einem Restaurant („Katz Orange“) in Berlin-Mitte. Von der Regierungsbank nach der Generaldebatte im Bundestag ging es für die Ministerinnen der Union zur gemütlichen Runde – mit dabei auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (52).
Das Treffen könnte die Antwort auf die Vorwürfe gegen Bundeskanzler Friedrich Merz (69) sein, er habe ein Frauen-Problem. Nach BILD-Informationen soll das lockere Treffen bei einem Gläschen Wein die enge Zusammenarbeit zwischen den Ministerinnen und ihren Häusern fördern, damit sie enger und ressortübergreifend zusammenarbeiten.
Im „Katz Orange“ in Berlin-Mitte trafen sich die Unions-Ministerinnen zum feinen Abendessen
▶︎ Mit am Tisch saß neben Raumfahrtministerin Doro Bär (47, CSU), Gesundheitsministerin Nina Warken (46) und Bildungsministerin Karin Prien (60) auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein (43, alle CDU).
Forschungsministerin Bär hatte bereits angekündigt, gemeinsam mit Warken beim Thema „Long Covid“ und den Auswirkungen zusammenarbeiten zu wollen. Dass die Unions-Ministerinnen gemeinsame Sache machen, könnte aber noch einen anderen – weniger sachdienlichen – Grund haben.
Dieses Foto hatte Friedrich Merz (69, 2.v.r.) im Februar 2025 wegen der Abwesenheit einer Frau Kritik eingebracht
Netzwerken im Sinne des Kanzlers
Bundestagspräsidentin Klöckner hatte sich zuvor gegen Kritik an ihrem Stil, die Regeln des Bundestags durchzusetzen, gewehrt. „Mein Eindruck ist schon, dass mit Frauen aus der Union härter umgegangen wird als etwa mit grünen Frauen. Erfolgreiche Frauen bei der Union – das passt für manche doch gar nicht ins Weltbild“, sagte Klöckner.
Julia Klöckner bei ihrer Ankunft beim Frauen-Dinner
▶︎ Ist das Dinner also ein Weg, um sich innerhalb der Union zu solidarisieren? Zumindest dürfte das ganz im Sinne des Kanzlers sein, der erst vor einer Woche gefordert hatte, Frauen müssten sich untereinander mehr unterstützen.
„Ich kenne das natürlich aus meiner Welt“, hatte Merz in einer Podiumsrunde erklärt. „Wir Männer haben eine bessere Begabung und Befähigung, Netzwerke zu bilden und uns gegenseitig auch zu unterstützen.“ Auch Frauen müssten sich untereinander helfen.
Scheint, als seien sie zumindest in der Union auf dem besten Weg dorthin.
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