„Junkies spucken Passanten an!“: Schock-Bericht aus der Crack-Hölle | Politik

28.12.2024 - Cumartesi 05:53

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Der neue Drogenbericht ist da! Die Zahl der Rauschgift-Toten knallt nach oben, Deutschland wird mit der Zombie-Droge Crack geflutet.

In keiner Stadt ist es so schlimm wie in Frankfurt (Hessen). Und in keiner Stadt ist es so billig. Die Folge: Junge Frauen, die ihre Drogensucht mit illegaler Prostitution finanzieren, senken die Preise.

Ein Dealer aus der Subsahara-Afrikaner verkauft Crack-Steinchen, neben ihm ein Nordafrikaner, der ebenso seine Drogen anbietet

Ein Dealer aus der Subsahara verkauft Crack-Steinchen, neben ihm ein Nordafrikaner, der ebenso seine Drogen anbietet

Foto: Sven Moschitz

300 Dealer beherrschen 53 Hektar mitten in Frankfurt wie Warlords. Sie stehen in Gruppen vor aufgegebenen Geschäften, in Passagen, an Straßenecken: Albaner, Nordafrikaner, Subsahara-Afrikaner. Die Migration spült immer neue Drogen-Händler ins Viertel, denn mit dem Verkauf lässt sich schnell Geld machen.

„Das Crack wird übelst gestreckt“

Ihre Kundschaft: jahrelange Junkies, sogenannte Drogen-Aufstocker, denen Cannabis zu schwach ist – und gezielt Frauen! Um sich die Rauschgiftsucht zu finanzieren, gehen manche Abhängigen auf den Straßenstrich. Die kommunal kontrollierten Laufhäuser nehmen keine Drogensüchtigen auf.

Während laut Drogenbericht „Reitoxbericht“ des „IFT Instituts für Therapieforschung“ ein Gramm Crack im Bundesschnitt für 51 Euro verkauft wird, gibt es auf Frankfurter Straßen Kampfpreise von um die 20 Euro. Crack-Steinchen von zirka 0,25 Gramm gibt es bereits für 5 Euro.

Sicherheitsberater Peter Postleb (76) zu BILD: „Das Crack wird übelst gestreckt. Da stecken vielleicht noch 20 Prozent echte Substanz drin. Das gestreckte Crack macht die Abhängigen aggressiv, sie drehen auf den Straßen durch. Man muss Dealer und Drogen endlich von den Straßen bekommen.“

Peter Postleb (75) ist Sicherheitsberater und war langjähriger Berater der Frankfurter Oberbürgermeister

Peter Postleb (76) ist Sicherheitsberater und war langjähriger Berater der Frankfurter Oberbürgermeister

Foto: Sven Moschitz

Ein Insider aus dem Bahnhofsviertel berichtet BILD: „Im Wahn des gestreckten Cracks reißen sich die Süchtigen die Kleider vom Leib, schreien rum, spucken Passanten an, werfen Mülltonnen durch die Gegend. Ich bin seit Jahrzehnten im Viertel, aber so was gab es noch nie. Die gestreckte Droge frisst die Junkies auf, sie haben überall offene Wunden.“

Einstiegsdroge Cannabis, Endstation Crack

Da Crack so billig zu haben ist, sinken die Preise für illegale Beschaffungs-Prostitution – auf 20 Euro, soviel, wie eben der Nachschub von einem Gramm Crack kostet. Ermittler berichten BILD, seit Monaten nimmt der Straßenstrich massiv zu.

Eine junge Frau zieht im Crack-Wahn eine Müll-Tonne hinter sich her

Prostituierte Daniele (31) wurde von Dealern süchtig gemacht. Sie verdiente ihr Geld dann auf der Straße, bis Crack sie verrückt machte. Hier zieht sie im Wahn eine Mülltonne hinter sich her

Foto: Privat

Nadine Maletzki (48, „Sex-Inn“) hat ihr Laufhaus in der Taunusstraße. Sie sagt zu BILD: „Die Droge zwingt die süchtigen Frauen zur Prostitution. Wenn die Frauen besonders verzweifelt sind, an Geld für Drogen zu kommen, machen sie es auch für 5 Euro. Furchtbar. Frankfurt duldet die verbotene Straßenprostitution. Ich melde es immer wieder dem Ordnungsamt. Es passiert einfach nichts.“

Die Dealer machen mit den kleinen Drogen Frauen süchtig: Cannabis. Maletzki: „Mit Cannabis fangen sie an. Dann kommt Koks, dann Crack.“

Innenminister: „Legalisierung von Cannabis war ein Fehler“

Hessens Innenminister Roman Poseck (55, CDU) zu BILD: „Im Bahnhofsviertel wird auf erschreckende Weise sichtbar, welche Folgen Drogen haben können. Der Drogenkonsum führt zu mehr Unsicherheit und Kriminalität.“

Poseck weiter zu BILD: „Die Legalisierung von Cannabis war ein Fehler. Cannabis ist gerade bei Jugendlichen eine Einstiegsdroge mit negativen psychischen Folgen.“

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