Kimmel geht auf Trump los: „King Donny, VIII.“! Nächste Runde im Zensur-Zoff | Politik

26.12.2025 - Cuma 06:30

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London (England) – Besinnlichkeit und Ruhe zu Weihnachten? Nicht bei den Streithähnen Donald Trump (79) und Jimmy Kimmel (58). Der US-Moderator hat erneut gegen den US-Präsidenten geschossen.

Der britische öffentlich-rechtliche Sender „Channel 4“ wählt seit 1993 jedes Jahr eine bekannte Persönlichkeit aus, die als Alternative zum britischen Monarchen eine Weihnachtsansprache halten darf. Dieses Jahr sprach US-Late-Night-Talker Kimmel an die Nation – und rechnete mit Trump ab.

Jimmy Kimmel spricht von „Tyrannei“ in den USA

„Ich kann Ihnen sagen, dass es aus faschistischer Sicht ein wirklich großartiges Jahr war“, sagt Kimmel über die USA. „Die Tyrannei blüht hier in vollem Umfang.“ Er führt aus: „Sie haben vielleicht in Ihren bunten Zeitungen gelesen, dass der Präsident meines Landes mich zum Schweigen bringen will, weil ich ihn nicht so verehre, wie er es gerne hätte. Die amerikanische Regierung hat mir und dem Unternehmen, für das ich arbeite, gedroht, und plötzlich waren wir nicht mehr auf Sendung.“

Late-Night-Talker wie Jimmy Kimmel, Jimmy Fallon und Stephen Colbert sind US-Präsident Donald Trump (79) ein Dorn im Auge

Late-Night-Talker wie Jimmy Kimmel, Jimmy Fallon und Stephen Colbert sind US-Präsident Donald Trump (79) ein Dorn im Auge

Foto: Evelyn Hockstein/REUTERS

▶︎ Kimmel nutzt seine Sendung „Jimmy Kimmel Live!“ (ausgestrahlt auf ABC) regelmäßig, um Trumps politische Entscheidungen scharfzüngig zu parodieren. Trump wiederum bezeichnete den Late-Night-Talker als „talentfrei“ oder „Verlierer“. Am 15. September 2025 die Eskalation: On air machte Kimmel eine umstrittene Bemerkung über den bei einem Attentat getöteten konservativen US-Aktivisten Charlie Kirk (†31). Die Folge: massiver Druck der Trump-Regierung, Kimmel aus dem TV zu verbannen. Tatsächlich setzte ABC die Kimmel-Show zunächst aus. Dann die Wende: Kimmel gab ein einordnendes Statement ab und durfte nach massiven Protesten der Öffentlichkeit nach wenigen Tagen zurück auf den Bildschirm.

Kimmels Fazit in seiner Weihnachtsrede: „Wir haben gewonnen, der Präsident hat verloren. Und jetzt bin ich jeden Abend wieder auf Sendung und verpasse dem mächtigsten Politiker der Welt eine ordentliche, wohlverdiente Abreibung.“

Vorwurf: Trump benimmt sich wie ein König

Kimmel mahnt die Briten: „Ich erzähle Ihnen diese Geschichte, weil Sie vielleicht denken: ,Ach, eine Regierung, die ihre Kritiker zum Schweigen bringt, das passiert doch (...) nicht in Großbritannien. Nun, das dachten wir auch, und jetzt haben wir King Donny, den Achten, der Hinrichtungen fordert. Es kann ganz schnell gehen.“

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