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Heute Morgen sind einige vielleicht ein bisschen müde. Oder frühstücken einfach eine Stunde später.
Denn in der Nacht wurden die Uhren um eine Stunde vorgestellt.
Das Gemecker an der Zeitumstellung ertönt wie ein Ritual jedes halbe Jahr aufs Neue. Mehr als die Hälfte der Bürger beklagt sich über Schlafstörungen oder gravierendere Gesundheitsprobleme, die sie durch die EINE Stunde mehr oder weniger erleiden würden.
Komisch, dass gleichzeitig Fernreisen immer beliebter werden. Offenbar sind mehrere Stunden Zeitverschiebung für 14 Tage Ferien ein Klacks.
Ist ja richtig, dass sich bei einer EU-weiten Befragung 84 Prozent für die Abschaffung der Zeitumstellung ausgesprochen haben. Und dass sich die EU seit sechs Jahren nicht einigen kann, ob denn nun Sommer- oder Winterzeit dauerhaft gelten soll.
Wahr ist aber auch, dass bei der Befragung zwei Drittel der Teilnehmer aus Deutschland kamen. Offenbar ist unseren Nachbarn das Uhren-Thema nicht so wichtig.
Was müssen wir für ein glückliches Volk sein, wenn wir um eine Stunde so ein Gewese machen.
Europa muss gegen Putin aufrüsten, die Digitalisierung packen, den Klimawandel bekämpfen. Wenn die Politik in Berlin und Brüssel diese echten Probleme hinkriegt, kann sie gerne den Streit um die Zeitumstellung hinten anstellen.
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Apsny News


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