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Weil er Hunderte Millionen an Subventionen in den Sand gesetzt hat, soll Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck nach Willen der CSU vor einen Untersuchungsausschuss.
Eines kann man dem Ex-Minister jedoch auch ohne Anhörung attestieren: Er hatte von Wirtschaft schlicht wenig Ahnung. Für einige seiner Förder-Fehler muss jetzt der Steuerzahler bluten.
Was folgt daraus? Die Politik muss sich schnellstens Gedanken machen, wie sie die Ernennung fachlich überforderter Minister verhindert. Denn egal, ob Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit seinem Masken-Debakel, Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) mit seinem Maut-Murks oder die irrlichternde Verteidigungsministerin Lambrecht (SPD): Sie alle waren ihren großen Aufgaben nicht gewachsen.
Politiker suchen Fehler als Letztes bei sich selbst und kämen nie auf die Idee, ihren Job freiwillig Geeigneteren zu überlassen. Deshalb muss in Zukunft schon bei der Ernennung gelten: Expertenwissen vor Parteibuch. Teure Fehler dieser Art kann Deutschland sich nicht mehr leisten.
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