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„Könnte gefährlicher Ort sein“: USA ziehen Botschaftsmitarbeiter in Nahost ab | Politik
12.06.2025 - Perşembe 07:22
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Washington D.C. – US-Präsident Donald Trump (78) sieht ein mögliches Atomabkommen mit dem Iran in Gefahr. „Ich bin viel weniger zuversichtlich, dass ein Deal zustande kommt“, sagte er im Podcast-Format Pod Force One. Zugleich wurde bekannt, dass die Amerikaner Personal aus der Botschaft in Bagdad (Irak) abziehen.
► Droht jetzt die militärische Eskalation?
Im iranischen Nachbarland Irak haben die USA offenbar begonnen, ihr Botschaftspersonal abzuziehen. „Sie werden abgezogen, weil es ein gefährlicher Ort sein könnte“, so Trump. Und weiter: „Der Iran kann keine Atomwaffen haben, das werden wir nicht erlauben“.
Hintergrund: Das Nachbarland Irak befindet sich zwischen dem Iran und dem US-Verbündeten Israel, sein Luftraum wäre bei einem Krieg also mitbetroffen. Außerdem lebt dort eine schiitische Bevölkerungsmehrheit, auf die Teheran einen gewissen Einfluss hat.
US-Botschaft im Irak. Im Iran haben die Amerikaner keine eigene konsularische Vertretung
Israel steht für einen möglichen Militärschlag auf die iranischen Atomanlagen bereit. Laut US-Nachrichtensender NBC könne es dazu bereits in den kommenden Tagen kommen – mit oder ohne Unterstützung durch die USA. Der Zeitpunkt wäre günstig für die Israelis, denn Teheran ist außenpolitisch massiv geschwächt. Die vom Iran unterstützten Terrorgruppen Hamas und Hisbollah stehen unter Druck. Zugleich haben die Mullahs mit dem Sturz von Baschar al-Assad (59) in Syrien an Einfluss verloren.
Ähnlich wie Trump äußerte sich der iranische Verteidigungsminister Asis Nasirzadeh (60) in der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Er denke, dass ein Abkommen noch erreichbar sei. Nasirzadeh drohte dann aber mit Angriffen auf US-Militärbasen am Persischen Golf.
► Klar ist: Die von den USA gesteckte Frist für ein Abkommen läuft bald ab. Kommt es zu keiner Einigung, ist ein Krieg möglich. Den wollen die USA laut Trump zwar vermeiden. Aber: Man sei dazu bereit, hatte der US-Präsident mehrfach erklärt.
Ob es zu einer weiteren Runde an Gesprächen zwischen den USA und dem Iran kommen wird, war zunächst unklar. Sie war eigentlich für nächsten Donnerstag geplant.
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