[ad_1]
Krise bei Volkswagen, fünf Millionen Euro fehlen, die Job-Garantie für 110 000 Beschäftigte wackelt – Werks-Schließungen: nicht mehr ausgeschlossen!
Doch in den Werkshallen gibt es heute ein anderes Tuschel- und Aufreger-Thema: In der Woche der Schock-Nachricht für Europas größten Industrie-Konzern hat das VW-Top-Management inklusive CEO Oliver Blume (56) drei Tage in luxuriösem Umfeld in Schweden verbracht.
Die IG Metall spricht von einer „Sause des Top-Managements“ und kritisiert „millionenschwere Kosten dieser Klassenfahrt“!
Es geht um die „Global Top Management Conference“, die zwischen Mittwoch und Freitag stattgefunden hat und an der VW-Führungskräfte aus ganz Europa teilgenommen haben. Tagungsort: das exklusive „Artipelag“ in den Schärengärten vor Schwedens Hauptstadt Stockholm, eine Mischung aus Konferenz-Zentrum und nobler Kunsthalle.
Das „Artipelag“ in Gustavsberg vor Stockholm zeigt Ausstellungen und bietet unvergleichliche Landschaft
Tagungs-Ort wegen VW-Treffen für die Öffentlichkeit geschlossen
Wer die Website aufruft bekommt den Hinweis: „Artipelag is booked and closed to the public September 4–6“, zu deutsch: der gesamte Veranstaltungsort ist gebucht und für die Öffentlichkeit geschlossen vom 4. bis 6. September! Die im „Artipelag“ installierte immersive Kunstausstellung „Imagine Van Gogh“ und sämtliche Kapazitäten des Hauses sind derzeit exklusiv für die Volkswagen-Bosse reserviert.
Brisant: Am Mittwoch (4. September) warb CEO Oliver Blume auf der Betriebsversammlung noch für Verständnis bei der Belegschaft, hob offenbar kurz darauf ab zum Schweden-Trip. Die „zeitliche Nähe“ sorgte nach BILD-Infos für großen Unmut bei den Beschäftigten.
VW fehlen „Verkäufe von rund 500 000 Autos, die Verkäufe für rund zwei Werke“ hieß es am Mittwoch – CEO Oliver Blume (l.), Markenchef Thomas Schäfer und Finanzchef Arno Antlitz auf der Betriebsversammlung
Abgestiegen sein sollen die meisten der Teilnehmer laut IG Metall im „Radisson Blue Waterfront“ im Zentrum von Stockholm („Superior Zimmer – Stadtblick“ ab 449 Euro pro Nacht unter der Woche). Die Gewerkschaft spricht bei dem Hotel von einem „Tempel“, kritisiert aus dem Tagungs-Programm eine „hübsche Bootsfahrt“ und den Abend (bis 2 Uhr nachts) in einer „Wahnsinns-Bar“.
Hier nächtigten die VW-Bosse: das „Radisson Blue Waterfront“ im Zentrum von Stockholm
Das sagt Volkswagen zu dem Schweden-Trip
Volkswagen bestätigt die Tagung auf Anfrage. Sprecher Christopher Hauss zu BILD: „Das globale Top-Management aller Marken und Gesellschaften hat sich zu einem Business- und Strategiemeeting getroffen. Diese Treffen finden einmal im Jahr an einem Heimatort einer der Konzernmarken statt. Sie sind gerade in schwierigen Zeiten wichtig, um einen gemeinsamen Blick auf die Herausforderungen und Chancen zu bekommen.“
Dieses Jahr fand das Treffen in der schwedischen Heimat des Nutzfahrzeug-Riesen Scania statt.
Konzern-Betriebsrat: „Treffen ist unserer Belegschaft nicht zu vermitteln“
Der Konzern-Betriebsrat ist fassungslos. Ein Sprecher zu BILD: „Das Treffen von Top-Management-Kreis und Vorständen in Schweden ist unserer Belegschaft nicht zu vermitteln. Und seit den Ereignissen vom Montag dieser Woche schon mal gar nicht! Wir erwarten, dass das Konzept solcher Treffen einer gründlichen Überprüfung unterzogen wird.“
[ad_2]
Apsny News


Nach Neuer-Schock bei Bayern – „Karriere taumelt dem Ende entgegen“
Eisenkot statt Netanjahu: Herzog vergibt Israels neuen Regierungsauftrag | Politik
FC Bayern: Sky-Experte Didi Hamann fordert Neuer-Entscheidung | Sport
Habecks Staatssekretär Graichen gibt Vorteile der Atomkraft zu | Politik
Handball-Bundestrainer Alfred Gíslason: Gibt keinen Grund, die WM nicht zu gewinnen! | Sport
Klartext bei Illner! US-General: „Putin hat Trump gekauft“ | Politik
Jesús de Miguel: Fußball nimmt Abschied vom verstorbenen Profi | Sport