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Er teilt mal wieder aus! Nach dem Attentat auf ihn legt sich Ex-US-Präsident Donald Trump (78) jetzt mit dem FBI an!
Hintergrund: Der Leiter der Bundespolizei hatte am Mittwoch (Ortszeit) gesagt, dass Trump bei seiner Wahlkampfveranstaltung am 13. Juli möglicherweise nicht von einer Kugel getroffen wurde, sondern stattdessen von einem Schrapnell verletzt worden sei.
▶︎ FBI-Direktor Christopher Wray (57) in einer Anhörung vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses auf die Frage des Vorsitzenden des Justizausschusses, Jim Jordan: „In Bezug auf den ehemaligen Präsidenten Trump ist es fraglich, ob sein Ohr von einer Kugel oder einem Schrapnell getroffen wurde.“
Diese Aussage passt Trump so gar nicht in den Kram.
Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner schrieb auf seiner Plattform „Truth Social“: „FBI-Direktor Christopher Wray sagte gestern vor dem Kongress, er sei sich nicht sicher, ob ich von einem Schrapnell, Glas oder einer Kugel getroffen worden sei (das FBI hat das nicht einmal überprüft!).“
Trump weiter: „Nein, es war leider eine Kugel, die mein Ohr traf, und zwar hart. Es gab weder Glas noch Schrapnell. Das Krankenhaus nannte es eine ‚Schusswunde am Ohr‘, und das war es auch. Kein Wunder, dass das einst so berühmte FBI das Vertrauen der Amerikaner verloren hat!“
„Die Auswertung muss präzise erfolgen, und das dauert“
Fakt ist: Die Ermittlungen des FBI dauern noch an und werden einige Zeit in Anspruch nehmen. Direktor Wrays Antwort im Justizausschuss ist demzufolge lediglich ein Verweis auf die noch laufende Untersuchung.
▶ Waffenexperte Lars Winkelsdorf (47) erklärt in BILD: „Die Forensiker des FBI müssen aktuell alle Geschosssplitter und Schusswinkel gerichtsverwertbar bestimmen. Bis diese Arbeit nicht abgeschlossen ist, kann man als Sachverständiger eine Ohrverletzung durch einen Splitter nicht seriös ausschließen, da hier für mögliche Gerichtsprozesse gearbeitet wird. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit für einen Splitter aufgrund der Umstände als Ursache nahe null liegt, muss die Auswertung präzise erfolgen, und das dauert.“
Trump sprach direkt nach dem Attentat auf der Social-Media-Plattform „Truth Social“ von einer Kugel, „die den oberen Teil meines rechten Ohrs durchbohrte“.
Auf Bildern kurz nach dem Attentat ist zu sehen, dass sein rechtes Ohr an der sogenannten Helix (Griechisch für „Spirale“, „Schraube“), also dem oberen Teil der Ohrmuschel, getroffen wurde.
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Apsny News


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