Leichtathletik-EM: Geherin verjubelt Bronze – Das Gesicht müssen Sie sehen | Sport

08.06.2024 - Cumartesi 08:58

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Der rechte Arm jubelnd in der Luft, die Sieger-Zunge raus. So zeigt sich Laura García-Caro (29) Freitagabend zum Start der Leichtathletik-EM in Rom. Doch Sekunden nach diesem Foto ist alles ganz anders.

Die Geherin verjubelt ihre EM-Medaille!

Nach einer Mittagspause geht die Europameisterschaft Freitag mit 20 Kilometern Gehen weiter. Nach 1:28:08 Stunden kommt die Italienerin Antonella Palmisano als Erste ins Ziel, knapp 30 Sekunden dahinter ihre Landfrau Valentina Trapletti (1:28:37 Stunden). Als sichere Dritte fühlt sich die Spanierin Laura García-Caro.

Während sich die Italienerinnen glücklich in die Arme fallen, zeigt sich auch García-Caro bereits obenauf. Die Spanierin kommt dem Ziel immer näher, lächelt, streckt freudig ihren linken Arm in die Luft, siegessicher zeigt sie die Zunge.

Blöd: Direkt hinter ihr nähert sich die Ukrainerin Ljudmila Oljanowska, ist plötzlich rechts neben García-Caro. Als sie das merkt, dreht sie den Kopf, der Arm senkt sich, die Zunge verschwindet im Mund. Stattdessen reißt sie die Augen auf, der Mund formt sich zu einem O.

Jetzt ist ihr klar, dass sie Bronze verjubelt hat.

Laura García-Caro (r.) jubelt schon...

Laura García-Caro (r.) jubelt schon...

Foto: Getty Images

... dann taucht plötzlich neben der Spanierin Ljudmila Oljanowska (l.) auf. Das Gesicht verzieht sich...

... dann taucht plötzlich neben der Spanierin Ljudmila Oljanowska (l.) auf. Das Gesicht verzieht sich...

Foto: Getty Images

... Laura García-Caro realisiert, dass sie überholt wurde und nicht mehr Dritte wird

... Laura García-Caro realisiert, dass sie überholt wurde und nicht mehr Dritte wird

Foto: Getty Images

Die Spanierin nach der Jubel-Panne mit Tränen in den Augen: „100 Meter vor dem Ziel habe ich zurückgeblickt und gesehen, dass ich 40 oder 50 Meter vor ihr lag, und ich dachte, sie würde mich nicht mehr einholen. Ich habe trotzdem noch alles gegeben, aber sie hat mich überholt. Obwohl ich gefeiert habe, bin ich Vollgas gelaufen. Ich bin sehr enttäuscht darüber, was passiert ist.“

Als einzige Deutsche war Saskia Feige (26) in Rom am Start. Die Leipzigerin kam nach 20 Kilometern auf den 18. Platz, hatte mit 1:33:57 Stunden fast sechs Minuten Rückstand auf die Siegerin Palmisano.

Leichtathletin Feige: „Ich habe schon gemerkt, dass die Beine schnell schwer waren, daher musste ich früh das Tempo rausnehmen. Ich hatte mir hier die Top 20 vorgenommen, daher bin ich mit Platz 18 gar nicht so unzufrieden.“

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