Leichtathletik: England-Läufer Robbie Fitzgibbon stirbt mit 28 Jahren | Sport

12.10.2024 - Cumartesi 10:28

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Traurige Nachrichten aus England ...

Der ehemalige britische Mittelstreckenläufer Robbie Fitzgibbon ist im Alter von erst 28 Jahren gestorben. Fitzgibbons Tod wurde am Freitagabend von seinem Verein Brighton Phoenix bekannt gegeben.

Der Klub bestätigte, dass Fitzgibbon am 7. Oktober verstorben sei und würdigte Fitzgibbon als einen „unersetzlichen“ Athleten.

In der Erklärung des Vereins heißt es: „Mit tiefer Trauer geben wir das Ableben eines unserer wertvollsten Athleten, Robbie Fitzgibbon, bekannt. Robbie war ein Freund für viele und eine Quelle der Motivation für alle, die das Privileg hatten, ihn zu kennen. Er war der Inbegriff eines Läufers und verkörperte alles, was wir bei Phoenix schätzen.“

Fitzgibbon war im Alter von 12 Jahren zu Brighton Phoenix gekommen. 2015 gewann er mit 18 Jahren den englischen Schulmeistertitel über 1.500 Meter. Im darauffolgenden Jahr wurde er Fünfter bei den U20-Europameisterschaften.

Für Großbritannien startete Fitzgibbon bei internationalen Wettkämpfen, nahm an mehreren Diamond-League-Veranstaltungen teil.

Seinen letzten internationalen Auftritt hatte er bei den Hallen-Europameisterschaften in Glasgow im Jahr 2019. Fitzgibbon hatte sich nach der EM eine Knöchelverletzung zugezogen, die ihn hinderte, weiter auf dem hohen Niveau zu starten.

Anfang dieses Jahres gab Fitzgibbon bekannt, dass bei ihm 2022 eine psychische Erkrankung diagnostiziert wurde. Zuletzt bereitete sich der Läufer darauf vor, im nächsten Jahr für die Wohltätigkeitsorganisation „Mind“ beim Brighton-Marathon mitzulaufen.

In großer Trauer um den verstorbenen Läufer schreibt der Klub: „Auch wenn Robbie nicht mehr mit uns laufen, seine Geschichten erzählen oder uns mit seinem Humor und seiner Freundlichkeit aufmuntern wird. Seine Anwesenheit wird in allem, was wir als Verein tun, weiterhin spürbar sein. Sein Beitrag zu Phoenix ist bleibend und lebt durch die unzähligen Erinnerungen, die wir miteinander geteilt haben, weiter.“

Trainingspartner Charlie Grice schreibt an seinen verstorbenen Freund: „Wir haben jahrelang zusammen gelebt und trainiert, haben unzählige Kilometer auf der ganzen Welt geteilt, von sonnigen Trainingseinheiten in Kenia bis zu nassen und windigen Abfahrten in den Bergen. Du warst ein echter Kämpfer, der immer sein Bestes gegeben hat. Wie sonst kann man es in ein europäisches Finale schaffen? Ruh dich aus, Kumpel. Du wirst nie vergessen werden.“

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