Leichtathletik: Rassismus-Wirbel um unseren Rekord-Sprinter Owen Ansah | Sport

01.07.2024 - Pazartesi 07:21

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Er ist der schnellste Deutsche aller Zeiten – für Owen Ansah (23) gibt es aber nicht nur Lob und Anerkennung, sondern auch rassistische Kommentare. Jetzt prüft der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) juristische Schritte.

Nach seinem Rekordlauf, dem ersten 100-Meter-Sprint in unter 10 Sekunden, wurde Ansah in den sozialen Medien rassistisch beleidigt.

[-->DLV-Sportvorstand Jörg Bügner am Sonntag: „Der DLV steht für Leichtathletik, steht für Vielfalt. Die Nationalmannschaft ist ein ganz klares Abbild unserer Gesellschaft und wir haben dort auch eine ganz klare Nulltoleranzpolitik gegenüber Rassismus, Hetze, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit.“

Und weiter: „Ich habe da überhaupt kein Verständnis für, dass das in unserer Zeit hier noch auftritt. Das ist sehr rückwärts gerichtet. Wir werden alles tun, unsere Athleten dort zu schützen.“

Eine klare Haltung!

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[-->Quelle: UEFA30.06.2024

Ansahs Trainer Sebastian Bayer in der ARD: „Es ist sehr bedenklich, was sich manche Menschen rausnehmen über Social Media. Dass man auf die Hautfarbe oder die Herkunft reduziert wird, ist ein Riesenproblem. Wir sind Multi-Kulti, wir sind bunt in Deutschland.“

DLV-Sportvorstand Jörg Bügner kündigte an, alle Kommentare sichten zu wollen. Und weiter: „Wir zögern nicht, bei entsprechenden Formulierungen Strafanzeige zu stellen.“

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