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Leichtathletik: Zwei Weltrekorde an einem Tag – Chebet durchbricht Schallmauer | Sport
06.07.2025 - Pazar 00:29
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„Ich musste es versuchen“, stellte Beatrice Chebet (25) nach dem Rennen nüchtern fest.
Kurz zuvor war die kenianische Ausnahmeathletin als erste Frau die 5.000 Meter in unter 14 Minuten gelaufen. Konkret: in 13:58,06 Minuten, knapp zwei Sekunden unter der bisherigen Weltrekord-Marke der Äthiopierin Gudaf Tsegay (aufgestellt 2023).
Beim Diamond-League-Meeting in Eugene (Oregon) durchbricht die zweifache Olympiasiegerin von Paris (über 5.000 und 10.000 Meter) die nächste Leichtathletik-Schallmauer.
Und sagt nach ihrem geschichtsträchtigen Lauf: „Ich bin so glücklich, als erste Frau eine Zeit unter 14 Minuten gelaufen zu sein.“
Konstanze Klosterhalfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen lief in ihrem ersten Bahnrennen des Jahres auf Rang 21 (15:14,22 Minuten).
Chebets Weltrekord blieb nicht der Einzige des Wettkampftages. Ihre kenianische Landsfrau Faith Kipyegon (31) verbesserte ihre eigene Bestmarke über 1.500 Meter um 36 Hundertstelsekunden.
Glückliche Weltrekordlerin: Faith Kipyegon (31)
Zum Abschluss des Meetings stellte Kipyegon in 3:48,68 Minuten einen neuen Weltrekord auf. Auf ihrer Paradestrecke gewann die Kenianerin bereits drei WM-Titel und drei olympische Goldmedaillen.
Deutschlands Weitspringerin Malaika Mihambo (31) knackte zum ersten Mal in diesem Jahr die 7-Meter-Marke. In ihrem vierten Versuch im Finale landete die Silbermedaillen-Gewinnerin von Paris bei 7,01 Metern.
Malaika Mihambo (31) sprang zum ersten Mal in diesem Jahr weiter als 7 Meter
Reichte trotzdem nur zum zweiten Platz, weil Paris-Siegerin und Lokalmatadorin Tara Davis-Woodhall (26/USA) im letzten Versuch eine Weltjahresbestleistung rausknallte: 7,07 Meter.
Mihambo: „Ich habe etwas in meinem Bein gespürt, also wollte ich es nicht übertreiben, weil es heute nicht darum geht. Es geht um die WM.“ Das Leichtathletik-Highlight des Jahres findet im Herbst in Tokio statt (13.-25. September).
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Einen weiteren Weltrekord verpasste Mondo Duplantis (25). Der beste Stabhochspringer scheiterte dreimal an 6,29 Metern, gewann den Wettkampf trotzdem souverän. Erst vor drei Wochen hatte der Schwede in Stockholm 6,28 Meter (WR) überquert.
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