Letzte Worte einer Hamas-Geisel: „Wenn ich nicht überlebe, pass auf unsere Eltern auf“ | Politik

28.05.2024 - Salı 03:35

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Sie sitzen gefesselt, blutverschmiert und in Schlafanzügen den Hamas-Terroristen gegenüber, die zuvor schon zahlreiche ihrer Freundinnen umgebracht haben. In der vergangenen Woche veröffentlichten Angehörige erstmals ein Video, dass die Geiselnahme einer Gruppe junger israelischer Frauen am 7. Oktober 2023 zeigt.

Jetzt spricht die Schwester von einer Geisel in der britischen „Daily Mail“. Sasha Ariev (24) berichtet über ihre nach Gaza entführte kleine Schwester Karina (19) – seit über 230 Tagen in Gefangenschaft der Hamas! Sie sagt: „Dieses Video ist das Einzige, was ich von meiner Schwester habe. Sie haben sie brutal geraubt, in ihrem Snoopy-Schlafanzug, um sie herum Kalaschnikows – wie in einer Filmszene. Aber ich sehe es mir wieder und wieder an und begreife, es ist kein Film.“

Entführt und mit anderen Israelinnen in Hamas-Gefangenschaft: Karina Ariev (19, rechts) noch in ihrem Snoopy-Schlafanzug

Entführt und mit anderen Israelinnen in Hamas-Gefangenschaft: Karina Ariev (19, rechts) noch in ihrem Snoopy-Schlafanzug

Foto:

Karina Ariev (19) vor ihrer Entführung

Karina Ariev (19) vor ihrer Entführung

Foto: X

„Versinkt nicht in Trauer!“

Sie sagt auch: Wenn sie und ihre Familie die Augen schließen, „dann sind das die Bilder, die wir sehen!“ Es sind diese Menschen, die so verzweifelt auf die Rückkehr von Familien-Nesthäkchen Karina warten: Ihre Schwester Sasha, die Eltern und Großeltern.

Sasha ist auch diejenige, die die letzte Nachricht von ihrer Schwester bekommt, bevor diese verschleppt wird. Karina, die als Soldatin auf einer Militärbasis in der Nähe von Gaza stationiert war, ahnte, was passieren würde, schrieb ihrer Schwester kurz bevor die Terroristen kamen: „Wenn ich nicht überlebe, dann pass auf unsere Eltern auf. Seid stark, versinkt nicht in Trauer, lebt weiter!“

Sasha (24) hat ihr Leben dem Kampf um die Rückkehr ihrer Schwester gewidmet

Sasha (24) hat ihr Leben dem Kampf um die Rückkehr ihrer Schwester gewidmet

Foto: AFP/Getty Images

Sasha (links) und ihre Schwester Karina (rechts) umrahmen ihre Eltern. Die Familie hält fest zusammen

Sasha (links) und ihre Schwester Karina (rechts) umrahmen ihre Eltern. Die Familie hält fest zusammen

Foto: privat

Sasha sagt: „Sie trug nicht unseren Eltern auf, nach mir zu sehen. Sie trug mir auf, nach unseren Eltern zu sehen. So sind wir. So halten wir unsere Familie zusammen.“ Seit der Verschleppung hat sie wenig geweint, seit Monaten gar nicht mehr. Sie hat keine Zeit, zusammenzubrechen. All ihre Energie gilt der Heimkehr ihrer Schwester.

„Sie ist diejenige, die kämpft. Ich habe nicht das Recht zu sagen, dass es für mich hart ist. Ich lasse meine Eltern emotional sein, aber ich sage mir selbst immer, dass ich stark bin“, so Sasha zu „Daily Mail“. Weinen wird sie erst, wenn ihre kleine Schwester wieder Zuhause ist, „aber dann werden es Freudentränen sein.“

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