Maischberger: Außenminister fordert, der Iran muss verhandeln – jetzt! | Politik

19.06.2025 - Perşembe 02:49

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Bundesaußenminister Johann Wadephul (62, CDU) hat bei Sandra Maischberger (58) klare Forderungen an die Mullahs im Iran gerichtet. Unaufgeregt im Ton, kompromisslos in der Sache.

Wadephul zur explosiven Lage in Nahost: „Wir haben eine riesige Verantwortung für die Sicherheit und die Existenz des Staates Israel. Natürlich muss die Hamas entwaffnet werden! Natürlich muss die Hamas die Geiseln endlich entlassen! Nicht einmal die Leichen geben sie frei!“

Über die rasch wachsende Kriegsgefahr: „Der Iran bedroht auch uns, denn das sind Raketensysteme, die auch uns unter Druck setzen können. Wenn das mal klar ist, führen wir vielleicht auch eine völkerrechtliche Diskussion etwas anders.“ Seine Antwort an Kritiker der Politik Israels: „Ich setze mich nicht als deutscher Außenminister hier in Berlin hin, wo es relativ sicher ist, und weiß es besser. Tut mir leid, das mache ich nicht.“

Nichts Bewahrungswertes an diesem Regime

Wadephul über die Ziele des Westens: „Es geht darum, dem Iran die Waffen aus der Hand zu schlagen: eine mögliche atomare Bewaffnung und auch die Raketenbewaffnung. Darauf kommt es an.“ Sein klares Urteil über die Mullahs: „Wir haben dieses Jahr schon fast 900 Hinrichtungen im Iran. Jetzt tun wir mal nicht so, als wenn es irgendwie etwas Bewahrungswertes an diesem Regime gäbe! Es ist schrecklich, es ist eine Heimsuchung für das iranische Volk.“

Wadephuls eindringliche Warnung: „Die Amerikaner bereiten sich vor, zurückzuschlagen, wenn sie angegriffen werden. Das ist ein klares Zeichen an den Iran. Erstens: Verhandeln! Zweitens: Greift uns nicht an! Der Iran muss jetzt zu Verhandlungen bereit sein.“ Über die Position der Bundesregierung: „Wir stehen dazu, dass wir den Staat Israel unterstützen, auch mit Waffenlieferungen. Wir treffen dazu abgewogene Entscheidungen. Das wird sehr lange vorbereitet.“ Aber: „Das sind Beratungen, über die ich hier nicht reden kann.“

Taurus-Lieferungen offen

Sein Versprechen an Kiew: „Auf Deutschland kann sich die Ukraine verlassen. Wir werden sie militärisch, aber auch wirtschaftlich in die Lage versetzen, dass sie diesen Krieg nicht verliert, dass sie siegen kann und sie ihr Territorium so verteidigen kann, dass sie in einen vernünftigen Verhandlungsprozess kommt.“

Zur möglichen Lieferung des Taurus: „Das ist offen. Wir werden Herrn Putin nicht von hier aus, aus Berlin, wissen lassen, was wir tun. Aber er muss sich darauf einstellen, dass wir an der Seite der Ukraine stehen. Punkt!“ Mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow (75) rede er nicht, „weil er zum jetzigen Zeitpunkt nicht im Ansatz erkennen lässt, dass er in der Ukraine friedensbereit ist.“

Außenminister Wadephul im Gespräch mit Sandra Maischberger

Außenminister Wadephul im Gespräch mit Sandra Maischberger

Foto: Bild: WDR/Oliver Ziebe

Wadephuls Urteil: „Die Politik, die Präsident Putin durchführt, ist völlig inakzeptabel. Er führt jeden Tag einen völlig ungerechtfertigten Krieg. Das ist wirklich ein Menschheitsverbrechen, das die Russen unter der Führung von Putin da machen, und mit solchen Leuten muss ich wirklich jetzt nicht reden. Wirklich nicht.“

Tiefpunkt des Talks, ein peinlicher Altmänner-Witz von Unternehmer Martin Richenhagen (72) über Trump: „Bei ihm ist alles größer. Behauptet er. So ganz genau weiß man das erst, wenn man unter der Dusche steht.“

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