Massaker im Sudan: „Überall Leichen, überall Blut“ | Politik

30.10.2025 - Perşembe 23:18

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Darfur – Im grausamen Sudan-Krieg wurden seit 2023 Zehntausende Menschen getötet. Allein seit dem Wochenende sollen in der Region Darfur 1500 Menschen ermordet worden sein. Neueste Meldung: Im „Saudi Maternity Hospital“ in al-Faschir habe die Miliz Rapid Support Forces (RSF) 460 Zivilisten hingerichtet.

Überprüfen lassen sich die Zahlen nicht. BILD erklärt, was bisher bekannt ist:

► Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) berichtet von Menschen, die auf der Flucht aus al-Faschir getötet wurden, spricht von willkürlicher Gewalt und Hinrichtungen von Zivilisten.

In dem Krankenhaus seien Patienten und ihre Begleiter ermordet, das Klinikpersonal entführt worden. Tedros Adhanom Ghebreyesus (60), Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), zeigte sich „entsetzt und zutiefst schockiert“.

Das Airbus-Satellitenbild zeigt das Gelände rund um das „Saudi Maternity Hospital“ in al-Faschir

Das Airbus-Satellitenbild zeigt das Gelände rund um das „Saudi Maternity Hospital“ in al-Faschir

Foto: AP

„Es war wie ein Schlachtfeld“

„Die Dschandschawid (sudanesischer Begriff für RSF, d. Red.) kannten kein Erbarmen“, sagte Umm Amena, Mutter von vier Kindern, der Nachrichtenagentur AP. RSF-Kämpfer seien zu Fuß, auf Kamelen oder in Fahrzeugen von Haus zu Haus gezogen, um Menschen zu foltern oder zu töten, berichtet AP mit Berufung auf Augenzeugen. Viele Opfer seien auf der Straße gestorben.
„Es war wie ein Schlachtfeld“, wird Tajal-Rahman zitiert. „Überall Leichen, überall Blut, und niemand, der helfen konnte.“

Das Humanitarian Research Lab (HRL) der Yale School of Public Health geht von Hunderten Toten aus, das Sudanesische Ärztenetzwerk sogar von 1500 Toten seit dem Wochenende.

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