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Mehr Ladung! Weltgrößte Reederei garantiert Container-Zusage | Politik
06.05.2025 - Salı 17:28
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Der weltweite Handel ist durch Donald Trumps Zoll-Hammer komplett durcheinander. Doch die weltgrößte Container-Reederei sieht sich auf Kurs!
In der ersten Jahreshälfte 2024 ist das Container-Geschäft der Mediterranean Shipping Company (MSC) „prozentual zweistellig gewachsen“, wie MSC-Deutschland-Chef Nils Kahn bei der Vorstellung der neuen Unternehmenszentrale in Hamburg verriet.
Container-Zahl in Hamburg soll fast verdoppelt werden
Wie sehr das Zoll-Chaos das Geschäft der Reederei mit Sitz in Genf (Schweiz) aktuell schwächt, sagte Kahn nicht.
Aber: Obwohl die immer noch als Familienunternehmen geführte MSC als verschlossen gilt, gab Kahn gegenüber BILD ein Signal der Stärke ab: Er könne garantieren, dass sein Unternehmen die Zusagen an die Stadt Hamburg erfüllen wird, die sie beim Einstieg beim Terminal-Betreiber HHLA in der Hansestadt abgegeben hat.
Demnach will die Reederei (900 Schiffe, 200.000 Mitarbeiter) ihr Ladungsaufkommen an den HHLA-Terminals bis 2031 auf eine Million Standardcontainer (TEU) pro Jahr fast verdoppeln.
MSC setzt auf mehr Verbindungen zwischen Europa und Asien
Dass die Verschiebung weltweiter Warenströme auch bei MSC zu beobachten ist, zeigen neue Ost-West-Verbindungen von Europa nach Asien.
► Dazu gehören vier wöchentliche Liniendienste von Hamburg nach Fernost mit „umfassender direkter Anbindung an 13 asiatische Häfen“ und der „Ausweitung der Reichweite auf Märkte wie Malaysia, Vietnam, Thailand und Taiwan“, wie das Unternehmen vergangene Woche mitteilte.
Das MSC-Gebäude in der Hamburger HafenCity wird zur Hälfte im Wasser des Ericusgrabens stehen, gegenüber das „Spiegel“-Gebäude
In der neuen Unternehmenszentrale (2600 Quadratmeter, öffentliche Gastro) in der Hamburger HafenCity sollen ab Ende 2028 rund 1000 MSC-Mitarbeiter arbeiten. Der Sieger-Entwurf eines Architekten-Wettbewerbs wurde Dienstag vorgestellt.
Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (47, SPD): „Die neue Unternehmenszentrale stärkt Hamburgs Position als führender deutscher Schifffahrts-Standort und auch das Netzwerk der maritimen Industrie hier vor Ort. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit und über die zusätzlichen Arbeitsplätze, die entstehen werden.“
Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard und Bürgermeister Peter Tschentscher (59, beide SPD) tüteten den MSC-Einstieg bei der HHLA ein
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