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Seit acht Jahren gibt es in der Bundesliga den Video-Schiri.
Über nichts anderes wird seitdem so leidenschaftlich diskutiert wie über diesen VAR. Die einen sagen, der Fußball sei durch ihn gerechter geworden. Die anderen sind strikt dagegen und würden ihn am liebsten sofort in die Tonne treten.
Sogar Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte kürzlich im TV: „Ich hätte nichts dagegen, wenn man ihn wieder abschafft und auf die Entscheidung von Schiedsrichtern vertraut.“
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31.10.2025
Im Stadion brüllen die Fans beider Lager im Wechselgesang: „Scheiß DFB!“ Und: „Ihr macht unseren Sport kaputt!“ Und Spieler sowie Trainer (je nachdem, ob sie betroffen sind oder nicht) fordern immer wieder das Ende des Video-Schiris.
Die Heidenheimer um Niklas Dorsch (v./27) beschweren sich lautstark bei Schiedsrichter Benjamin Brand (36)
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In dieser Woche wurde der Wunsch des Kanzlers erfüllt, denn in der 2. DFB-Pokalrunde vertraut man noch auf die Wahrnehmungen des menschlichen Schiris. Das Ergebnis: Es gab jede Menge Fehlentscheidungen. Es war wie früher, als die Fans noch sehr unfein „Schwarze Sau“ gebrüllt haben.
Zwei schlimme Fehler: Dem Dortmunder Ausgleich in Frankfurt ging eine Abseitsstellung voraus. Und beim Bayern-1:1 in Köln staubte Diaz ab, obwohl er zuvor klar im Abseits gestanden hatte. Mit VAR wären vielleicht Frankfurt und (obwohl ich das nicht glaube) Köln weitergekommen.
Ich gebe zu: Ich habe mich über jede Fehlentscheidung diebisch gefreut. Denn ich gehöre zu der Fraktion, die den VAR gut findet. Durch ihn gibt es im Fußball mehr Gerechtigkeit. Und das ist für mich das Einzige, was wirklich zählt.
Oder sind die menschlichen Schiris einfach schlechter geworden? In BILD wurde die Frage diskutiert, ob sie ihren Job verlernt haben. Köln-Trainer Lukas Kwasniok hatte gesagt: „Wer nur noch mit Navi fährt, verlernt halt, wie man sich sonst auf der Straße verhält.“
Nur würde niemand auf die Idee kommen, deshalb sein Navi aus dem Auto herauszureißen. Und die Abschaffung des VAR wäre für mich genauso unsinnig.
[–>Die Entwicklung wird eher weitergehen. Ich bin sicher, dass eines Tages getestet wird, ob Künstliche Intelligenz (KI) strittige Szenen bewerten kann. Der Mensch wäre dann völlig außen vor. Und die Fans könnten in Anlehnung an den alten Schmähgesang „Schiri, wir wissen, wo dein Auto steht“ brüllen: „KI, wir wissen, wo dein Server steht!“
Das allerdings ginge auch mir zu weit!
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Apsny News


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