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Merz geschockt von Geisel-Videos: „Ich bin entsetzt“ | Politik
04.08.2025 - Pazartesi 17:18
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Berlin – Die Geisel-Videos der palästinensischen Terroristen sorgen für Entsetzen im Kanzleramt. Bundeskanzler Friedrich Merz fordert nun das Ende der Hamas in Gaza.
Am Freitag und Samstag veröffentlichten die Terror-Organisationen Hamas und Islamischer Dschihad Aufnahmen von zwei israelischen Geiseln. In einem Video ist der Deutsch-Israeli Rom Braslavski zu sehen, im anderen Evyatar David. Beide Männer sind ausgemergelt und entkräftet, Braslavski weint. David wird gezwungen, in einem Tunnel ein Grab zu schaufeln und zu sagen, es sei sein eigenes.
Diese Aufnahme zeigt Evyatar David (24) im Geisel-Video der Hamas: Der ausgehungerte Mann wird darin gezwungen, in einem Terror-Tunnel in Gaza ein Grab zu schaufeln
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Zu BILD sagte Bundeskanzler Merz: „Ich bin entsetzt über die Bilder von Evyatar David und Rom Braslavski. Die Hamas quält die Geiseln, terrorisiert Israel und benutzt die eigene Bevölkerung im Gazastreifen als Schutzschild. Gerade deshalb führt zunächst kein Weg an einem verhandelten Waffenstillstand vorbei. Die Freilassung aller Geiseln ist dafür zwingende Voraussetzung. Israel wird den Zynismus der Hamas nicht erwidern und muss weiter humanitäre Hilfe leisten.“
Merz fordert: „Die quälenden Bilder von Evyatar David und Rom Braslavski zeigen: Die Hamas darf in der Zukunft von Gaza keine Rolle spielen.“
Wadephul: „Deutschland tut alles, um eine Befreiung der Geiseln zu erreichen“
Auch Außenminister Johann Wadephul (62, CDU), der kürzlich Israel und die Palästinenser-Gebiete besucht hat, zeigt sich von den Aufnahmen der palästinensischen Terroristen schockiert. Diese zeigten „die ganze Niedertracht ihrer Peiniger“, sagte Wadephul zu BILD.
Wadephuls Gedanken seien „bei den Geiseln, deren Qual kein Ende nimmt. Und bei all den Familien, deren Liebste von Terroristen nach Gaza verschleppt wurden“. Deutschland tue „weiter alles in unserer Macht Stehende, um eine Befreiung der Geiseln zu erreichen“.
Auch er fordert, die Hamas dürfe „niemals wieder politischen Einfluss“ haben.
[-->Noch immer befinden sich 50 israelische Geiseln in den Fängen der palästinensischen Islamisten. 49 von ihnen wurden am 7. Oktober 2023 im Zuge des Terror-Massakers entführt. Mindestens 20 sollen noch am Leben sein.
Der Großteil der Geiseln wurde von der Terror-Organisation Hamas entführt, die den Angriff des 7. Oktobers geplant und durchgeführt hat. Ein kleinerer Teil der Geiseln wurde von der Organisation Islamischer Dschihad verschleppt.
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