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Jerusalem/Akaba – Als der Kanzler am Samstagabend in der jordanischen Küstenstadt Akaba aus dem Regierungsflieger steigt, rollen mächtige Gewitterwolken über das Land. Der erste Regen seit langer Zeit prasselt kurz danach auf die Landebahn nieder. Friedrich Merz (70, CDU) schafft es gerade noch trocken durch das Ehrenspalier und in seinen Wagen, der ihn zu seinem Treffen mit dem jordanischen König Abdullah II. bringen soll.
Vor seiner Abreise aus Deutschland ins Heilige Land war von einem „Wohlfühlbesuch“ die Rede gewesen, bei dem palästinensische Perspektiven außen vor bleiben würden – aus der Opposition, aber auch aus Teilen der schwarz-roten Regierungskoalition.
Um diesem Eindruck entgegenzuwirken, telefonierte der Kanzler am Samstagmorgen noch vor dem Abflug mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas (90).
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