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Bundeskanzler Friedrich Merz will weiter strikt an der Brandmauer zur AfD festhalten – auch wenn Parteikollegen eine Öffnung zur AfD fordern. „Wir werden noch viel deutlicher die Unterschiede zwischen uns und der AfD herausstellen“, sagte Merz der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Vorstellung, CDU und AfD könnten gemeinsam ihre Politik durchsetzen, sei „eine falsche Erzählung“.
Parteikollegen Ex-CDU-Generalsekretär Peter Tauber (51) und Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg (53) hatten zuletzt gefordert, die „Stigmatisierung“ der AfD zu überdenken. Tauber, einst selbst ein entschiedener Befürworter der „Brandmauer“, sieht diese Strategie inzwischen als gescheitert an.
Auch im Gespräch mit BILD-Vize Paul Ronzheimer erklärt der langjährige Generalsekretär von Angela Merkel (71, CDU): „Wenn ich feststellen muss, dass eine gewählte Taktik über zehn Jahre nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt, dann kann ich nicht einfach stumpf so weitermachen.“
Merz: Der AfD wurde rechts zu viel Platz gelassen
Merz lehnt das entschieden ab: „Die AfD stellt die Bundesrepublik Deutschland infrage, wie sie seit Adenauer geprägt worden ist und wie sie die CDU mitgeprägt hat.“ Gleichzeitig räumte er ein, die Union habe der AfD rechts zu viel Platz gelassen.
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