Miese Zahlen, Aktie rauscht runter: Jetzt hat Musk auch noch ein Tesla-Problem | Politik

30.01.2025 - Perşembe 00:29

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Läuft nicht bei Elon Musk (53)!

Letzte Woche musste der Body von US-Präsident Donald Trump (78) eine schwere Krise bei seiner Online-Plattform X einräumen - und jetzt gibt es Alarm bei Tesla. Auch bei Musks E-Autoschmiede rauschen die Zahlen runter ...

Der Quartalsgewinn des Elektroauto-Herstellers fiel um 71 Prozent auf gut 2,3 Milliarden Dollar.

Kurz nach Bekanntgabe der Zahlen geriet die Tesla-Aktie ins Trudeln, fiel im nachbörslichen US-Handel zeitweise um rund drei Prozent.

Die Tesla-Aktie war seit der US-Präsidentenwahl im November auf einem Höhenflug. Auslöser war die Nähe von Musk zu Trump.

Tesla leidet unter der Nachfrageflaute nach Elektroautos in wichtigen Märkten in den USA und Europa und verzeichnete 2024 erstmals in seiner Geschichte einen Absatzrückgang.

Der E-Auto-Pionier lieferte knapp 1,79 Millionen Fahrzeuge an die Kunden aus. Das waren 19.355 weniger als 2023.

Besonders bitter für Musk: Das mit großem Tamtam auf den Markt gebrachte Elektro-Pickup Cybertruck ist ein kompletter Flop.

Und die Musk-Marke Tesla bekommt zunehmend ein Image-Problem. Wegen der umstrittenen politischen Vorstöße des Chefs klagen Händler über schlechtere Geschäfte und sogar Abbestellungen.

Das neue Model Y von Tesla

Das neue Model Y von Tesla

Foto: AUTO BILD Syndication

Hoffnungsschimmer: Gut fünf Jahre nach der Erstauflage hat Tesla nun das Facelift-Modell des Mittelklasse-SUV vorgestellt. Es soll ab März zu den Kunden rollen.

Das neue Model Y kostet in der allradgetriebenen, besser ausgestatteten Launch-Version ab 60.990 Euro.

Weitere Varianten werden folgen. Termine und Preise dazu hat der Hersteller aber bislang nicht genannt. Zur Orientierung: Der aktuelle Einstiegspreis der Baureihe beginnt bei 44.900 Euro.

Musk verspricht Robotaxis ab diesem Jahr

Zudem schürt Musk Hoffnungen auf autonom fahrende Autos aus seinem Unternehmen schon in diesem Jahr.

Die Technologie sei den Kinderschuhen entwachsen, sagte Musk am Mittwoch nach Vorlage der Geschäftszahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Ab Juni werde der Dienst gegen Bezahlung in Austin in Texas in Betrieb gehen, ein Fahrer sei dann nicht mehr nötig. Ab 2026 und in den Jahren danach werde das Geschäft dann abheben.

„Es gibt kein Unternehmen, das bei der Künstlichen Intelligenz so weit ist wie Tesla“, sagte Musk.

Auch in anderen Regionen in den USA dürfte das System Full Self-Driving für den fahrerlosen Betrieb zugelassen werden, sagte Musk.

Anders als bei anderen Unternehmen, die am autonomen Fahren arbeiten, setzt Tesla bei FSD ausschließlich auf Kameras und verzichtet auf sonst übliche Radar- und Lidar-Systeme. Bislang ist das System lediglich als Fahrerassistenzsystem zugelassen, das bedeutet, dass der Fahrer jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug behalten muss.

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