Washington – Trauer, Entsetzen und Debatten nach dem Mordanschlag gegen Charlie Kirk (†31).
Der konservative Influencer wurde vom mutmaßlichen Täter Tyler Robinson (22) durch einen einzigen Schuss getötet, als das Projektil die Halsschlagader zerfetzte. Um das Opfer zu ehren, übernahm Montag Vizepräsident JD Vance (41) die Moderation von Kirks berühmtem Podcast „The Charlie Kirk Show“.
Vance erinnerte an seinen Freund als jemanden, der stets den Dialog suchte, als Visionär der konservativen Bewegung und warmherzigen Familienvater. Er erinnerte daran, wie instrumental Kirk beim Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump (79) im vergangenen Herbst war. Und an Kirk als „smartesten politischen Operateur“, dem er jemals begegnete.
Doch Vance wollte es nicht nur bei Nachrufen belassen!
Er stellte klar, dass er „einen linksgerichteten Extremismus“ für die grauenhafte Bluttat mitverantwortlich macht: „Auch deshalb wurde Charlie durch eine Attentäter-Kugel aus dem Leben gerissen!“
► Und es folgten politisch brisante Kampfansagen: Der Republikaner kündigte intensivere Nachforschungen bezüglich der Rolle progressiver NGOs und anderer linker Politgruppen bei dem, wie Vance es sieht, „Anstieg der linken Gewalt“ an: „Wir werden darüber sprechen müssen, wie wir das aufbrechen können“, sagte er.
Diese Kombination von Bildern zeigt die Polizeifotos von Tyler Robinson, dem Verdächtigen beim Mordfall des konservativen Aktivisten Charlie Kirk
Foto: -/AFP
„Er war ein junger Ehemann, ein junger Vater – und während seine Frau vor Trauer zusammenbrach, tanzten andere auf dem Grab ihres Mannes“, donnerte Vance dann. Er beschrieb den Moment, als Kirks Witwe Erika (36) seine Ehefrau Usha (39) fragte, wie sie es den Kindern beibringen soll, dass ihr Vater nicht mehr nach Hause kommt: „Und währenddessen jubelten Leute über seinen Tod – das ist seelenlos und böse“, urteilte Trumps Vize.
Vance klagt Medien an
Scharf attackierte er die linke Presse, besonders einen Artikel in der vom progressiven Mega-Spender George Soros (95) mitfinanzierten Publikation „The Nation“: „Es wurde gelogen über einen Toten“, so Vance. Und dann wütend: „Es gibt keine Einheit mit Menschen, die den Mord an Charlie Kirk feiern, die behaupten, er habe es verdient, erschossen zu werden, weil er Dinge sagte, die ihnen nicht gefielen.“
Menschen besuchen eine Gedenkstätte für Charlie Kirk im Hauptquartier von Turning Point USA in Arizona
Foto: ERIC THAYER/Getty Images via AFP
Laut Vance könne es nur Heilung geben, wenn die Wahrheit gesagt wird: „Um Charlie zu ehren, müssen wir das wie ein Fackellicht in die dunkelsten Orte tragen.“
Vance ließ in der Sendung weitere Personen im Trump-Zirkel zu Wort kommen – von Vizestabschef Stephen Miller (40), Medien-Kommentator Tucker Carlson (56), Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. (71) und White-House-Sprecherin Karoline Leavitt (28). „Charlie beeindruckte einfach mit seiner Überzeugungskraft, seinem Willen zum Dialog, seinem ständigen Lächeln“, sagte sie.
Und sie erinnerte auch, wie eng Kirk mit Trump war: Charlie habe den Präsidenten „sehr geliebt“, sagte sie. Und umgekehrt genauso. Leavitt: „Der Verlust schmerzt, denn Charlie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Präsident wieder ins Oval Office einzog!“
Passanten halten ihn auf : Angriff auf Gedenkstätte für Charlie Kirk
Quelle: BILD15.09.2025