MotoGP: Wahnsinn um Alex und Marc Marquez auf dem Sachsenring | Sport

07.07.2024 - Pazar 16:10

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„Dieser zweite Platz schmeckt wie ein Sieg!“ Dieses Geständnis machte MotoGP-Superstar Marc Marquez (31) am Sonntag, obwohl der Ducati-Pilot erstmals bei einem MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring nicht als Erster über die Ziellinie raste!

Denn für den achtfachen Weltmeister ging vor 252 826 Fans (Rekord!) am Wochenende ein Traum in Erfüllung: Neben Sieger Francesco Bagnaia (27/Ducati) teilte sich Marquez das Podium mit Bruder und Gresini-Teamkollege Alex (28).

„Das ist etwas, dass ich dieses Jahr für unerreichbar gehalten habe“, schwärmt Marquez. „Dafür hätte ich auch jeden Sieg getauscht, um mit ihm auf dem Podest zu stehen.“

Dass das ausgerechnet jetzt passierte, grenzte an ein kleines Wunder!

Zwei Runden vor Ende überholte Marc Bruder Alex. Zwei Geschwister auf dem Königsklassen-Podest gab es zuletzt 1997

Zwei Runden vor Ende überholte Marc Bruder Alex. Zwei Geschwister auf dem Königsklassen-Podest gab es zuletzt 1997

Foto: Matthias Rietschel/REUTERS

Denn der Seriensieger erwischte auf seiner Lieblingsstrecke zuvor ein Horror-Wochenende. Bei einem Sturz am Freitag brach er sich den Finger und prellte sich den Brustkorb. Neben starken Schmerzen ging er dazu nur von Platz 13 ins Rennen – und startete eine irre Aufholjagd.

Marquez: „Mir ging es deutlich besser. Die Physiotherapeuten haben einen tollen Job gemacht.“

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Quelle: X

Was dazu kommt: Das Bruder-Glück resultierte auch vom Sturzpech von Jorge Martin (26/Ducati)! Zwei Runden vor Schluss stürzte der Sprintsieger vom Samstag in Führung liegend und machte so erst den Weg für die beiden frei.

Deutsche ohne Punkte am Sachsenring

Während Martin damit gleichzeitig seine WM-Führung einbüßte, nun zehn Punkte hinter Bagnaia liegt, feierte der Weltmeister seinen vierten Saisonsieg in Serie – sein erster überhaupt am Sachsenring.

Jorge Martin stürzte zwei Runden vor Schluss in Führung liegend

Jorge Martin stürzte zwei Runden vor Schluss in Führung liegend

Foto: RADEK MICA/AFP

Aus deutscher Fan-Sicht verlief der Grand Prix dagegen eher enttäuschend. Honda-Testfahrer Stefan Bradl (34) fuhr mit einer Wildcard in der MotoGP auf Platz 18. Auch Marcel Schrötter (31) verpasste in der Moto2-Klasse als 17 knapp die Punkte.

Der Ersatzfahrer für den verletzten KTM-Piloten Deniz Öncü (20): „Es war voll im Rahmen, aber natürlich bin ich auch enttäuscht, weil ich das kleine Highlight, einen Punkt zu holen, nicht geschafft habe.“

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