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Den Namen „Christian Lindner“ erwähnt er nicht ein einziges Mal …
Und doch ist das Interview, das Verkehrsminister Volker Wissing dem Nachrichtenmagazin „Zeit Online“ gab, eine einzige Abrechnung mit seinem einstigen Partei-Chef und Weggefährten Lindner. Denn IHM gibt der aus der FDP ausgetretene Minister ganz offensichtlich die Hauptschuld am Scheitern der Ampel.
► Wissing über das Ampel-Aus: „Das war kein demokratisches Heldentum.“
► Und weiter: „Die Ampel so scheitern zu lassen, halte ich für verantwortungslos.“
Beide Wissing-Sätze sind klare Seitenhiebe gegen Lindner! Denn der hatte das Ampel-Aus (gemeinsam mit Kanzler Olaf Scholz) maßgeblich getrieben.
Dieses Foto hatte Volker Wissing im September 2021 auf seinem Instagram-Account veröffentlicht und öffentlich gemacht, dass FDP und Grüne über eine Regierungsbeteiligung reden
Gefragt, warum die Ampel-Landesregierung in Rheinland-Pfalz, der Wissing zuvor angehört hatte, nahezu geräuschlos funktionierte, sagt der Ex-FDP-Politiker weiter im „Zeit“-Interview: Die Bund-Probleme habe es auch in Rheinland-Pfalz gegeben. „Allerdings“, so Wissing, „hat dort niemand einen gefundenen Kompromiss sofort wieder infrage gestellt.“
Und er teilt deutlich aus: „Es gibt immer ein Spannungsverhältnis zwischen der Gestaltungsmöglichkeit in einer Regierungskoalition und der Eigenprofilierung der Partei. In Rheinland-Pfalz haben wir die Gestaltungsmöglichkeit nach vorne gestellt, im Bund stand ab einem gewissen Zeitpunkt hingegen vornehmlich Eigenprofilierung im Vordergrund.“
Ohne einen Namen zu nennen, ist sofort klar, auf welches Mitglied der Ampel-Regierung dieser Satz gemünzt ist …
► Nächste Spitze gegen Lindner: Wissing führt aus, dass sich jeder Politiker die Frage stellen müsse, welchen Anspruch er an seine Arbeit habe. „Geht es mir um die Sache oder um die Außenwirkung?“
Damit tritt Wissing Lindner damit ordentlich vors Schienbein. Er hängt seinem einstigen Parteifreund damit öffentlich an, dass ihm vor allem anderen seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit wichtig gewesen sei.
Auf die Frage, ob er seit seinem FDP-Austritt ein klärendes Gespräch mit Lindner geführt habe, die klare Wissing-Antwort: „Nein.“
An Bundeskanzler Olaf Scholz (66, SPD, hier vor Beginn des Interviews mit Caren Miosga) richtet sich der Vorwurf, die Ampel-Regierung an manchen Stellen schlecht koordiniert zu haben
Und auch Bundeskanzler Olaf Scholz bekommt noch sein Fett weg – ebenfalls ohne den Namen auszusprechen. Der deutliche Seitenhieb: „Diese Regierung wurde aber auch an manchen Stellen schlecht koordiniert.“
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Apsny News


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