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Nach Rücktritt der Parteispitze: Umfrage-Überraschung für die Grünen | Politik

Nach Rücktritt der Parteispitze: Umfrage-Überraschung für die Grünen | Politik
Okundu
28 Eylül 2024 - 16:36

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Der Rücktritt des Grünen-Parteivorstands um Ricarda Lang und Omid Nouripour scheint Wirkung zu zeigen.

Die Grünen legen im INSA-Sonntagstrend für BamS zu. Im Vergleich zur Vorwoche (INSA-Sonntagstrend 10 Prozent) haben sie einen Prozentpunkt mehr (11 Prozent). Der Umfragen-Abwärtstrend scheint vorerst gestoppt. Zuvor hatten sich die Grünen in Umfragen seit Ende August immer weiter verschlechtert, dümpelten am letzten Montag sogar im Sieben-Jahres-Tief von 9,5 Prozent.

Am Mittwoch erklärten die Parteichefs Lang und Nouripour ihren Rücktritt, der Bundesvorstand der Grünen Jugend trat am selben Abend aus Protest gegen die eigene Partei zurück, verließ sie sogar ganz.

▶︎ INSA-Chef Hermann Binkert zu BamS: „Die Grünen profitieren vom Rücktritt ihrer beiden Vorsitzenden und dem Austritt des Vorstands der Grünen Jugend aus der Partei.“

Erklärten ihren Rücktritt am Mittwoch: Parteichefs Ricarda Lang (30) und Omid Nouripour (49)

Erklärten ihren Rücktritt am Mittwoch: Parteichefs Ricarda Lang (30) und Omid Nouripour (49)

Foto: Fabian Sommer/dpa

Dennoch: Die Grünen sind ein gutes Stück entfernt von den Umfrage-Werten zu Beginn des Jahres (13 Prozent). Und auch die gesamte Ampel-Regierung ist nach wie vor im Umfrage-Tief!

SPD (15 Prozent) und FDP (4 Prozent) verharren bei ihren Umfragewerten aus der Vorwoche. Zusammen kommt die Ampel auf 30 Prozent – weit entfernt von der parlamentarischen Mehrheit.

Chart Sonntagstrend BamS 39

info.Bild

Stärkste Kraft bleibt die CDU/CSU mit unverändert 32 Prozent. Die AfD verliert einen Prozentpunkt, kommt jetzt auf 19 Prozent. Das BSW kommt auf 10 Prozent. Die Linke gewinnt einen Prozentpunkt (3 Prozent); eine der sonstigen Parteien würden 6 Prozent der Befragten wählen.

Für die Regierungsbildung bedeutet das: Ab 44 Prozent gibt es eine parlamentarische Mehrheit. Ein Bündnis aus CDU und SPD würde die Regierungsmehrheit erreichen (47 Prozent). Bündnisse von CDU/CSU mit Grünen oder BSW kämen auf jeweils 42 Prozent und verfehlen eine parlamentarische Mehrheit.

Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließen alle Parteien aus.

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