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Wenige Stunden nach seinem Aus beim Regionalligisten FSV Zwickau hat sich Rico Schmitt erstmals zu seiner Freistellung geäußert.
Auf Instagram verabschiedet sich der langjährige FSV-Trainer mit emotionalen Worten: „Manchmal schreibt das Leben Geschichten anders, als man es sich vorgestellt und gewünscht hat.“
Schmitt macht keinen Hehl daraus, dass ihn das Ende in Zwickau trifft: „Meine Zeit als Cheftrainer beim FSV Zwickau endet und natürlich hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht.“
Schmitt: „Rattern, rattern, immer weiter rattern“
Groll gegen seinen Ex-Klub? Davon ist in seinem Abschieds-Statement nichts zu spüren. Schmitt: „Ich blicke dennoch mit Stolz und Dankbarkeit auf diese Zeit zurück. Ich habe meine Aufgabe mit voller Leidenschaft, Überzeugung und ganzem Herzen ausgeübt. Gemeinsam haben wir intensive Momente erlebt, Herausforderungen angenommen, Siege gefeiert und Rückschläge verarbeitet. Im Fußball gehören Entscheidungen und Veränderungen dazu. Was bleibt, sind die Erfahrungen, die Begegnungen und die Leidenschaft für diesen Sport.“
Besonders bei den Anhängern bedankt er sich ausdrücklich für deren Unterstützung. Zum Abschluss bleibt Schmitt seinem bekannten Motto treu: „Rattern, rattern, immer weiter rattern.“ Dem FSV und allen Beteiligten wünsche er weiterhin viel Erfolg.
Das steckt hinter dem Trainer-Aus
Der FSV hatte Schmitt am Sonntag mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Vorausgegangen war das 0:3 beim BFC Preussen. Bereits eine Woche zuvor hatte Zwickau ebenfalls 0:3 gegen Erzgebirge Aue verloren.
Nach Angaben des Vereins war die Entscheidung allerdings ausdrücklich keine Reaktion nur auf die jüngsten Pleiten. Die Verantwortlichen verwiesen auf eine länger anhaltende negative sportliche Entwicklung: zunehmende Leistungsschwankungen, ausbleibende Ergebnisse, Verschlechterungen in relevanten Statistiken sowie die Art und Weise der Niederlagen.
„Uns ist dabei bewusst, dass Rico Schmitt keineswegs allein die Verantwortung für die aktuelle sportliche Situation trägt. Mit der Entscheidung zur Beurlaubung ist deshalb auch eine klare Erwartungshaltung an die Mannschaft verbunden. Jeder einzelne Spieler steht nun noch stärker in der Pflicht, Verantwortung zu übernehmen, die eigenen Leistungen kritisch zu hinterfragen und gemeinsam alles dafür zu tun, den sportlichen Turnaround zu schaffen“, erklärte FSV-Sportdirektor Robin Lenk.
Vorerst übernimmt Co-Trainer Daniel Rupf die Mannschaft. Parallel sucht der FSV nach einem neuen Cheftrainer.
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Apsny News


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