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Nach Wimbledon-Schock: Amanda Anisimova wieder gegen Iga Swiatek | Sport
03.09.2025 - Çarşamba 03:55
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Es war ein Spiel für die Geschichtsbücher!
London, 12. Juli 2025, Wimbledon-Finale der Frauen. In 57 Minuten fegte Iga Swiatek (24) Amanda Anisimova (24) 6:0, 6:0 vom Platz. Das hatte es seit Steffi Graf (56), die 1988 das Endspiel der French Open 6:0, 6:0 gegen Natasha Zvereva (54) gewann, nicht mehr gegeben.
Unter Tränen hielt Anisimova ihre Rede auf dem Centre Court, wo 15.000 Zuschauer mit ihr fühlten. Prinzessin Kate (43) musste sie trösten. Es waren Bilder, die um die Welt gingen. Die Höchststrafe ist ohnehin schon schwer zu ertragen. Aber dann im Finale des bedeutendsten Tennis-Turniers der Welt?
Am Mittwoch gegen 19.30 Uhr deutscher Zeit (alle Spiele live bei sporteurope.tv) treffen sich beide bei den US Open in New York wieder, diesmal schon im Viertelfinale. Die Amerikanerin will gegen die Polin diesmal bestehen. Als Nummer 9 gegen die Nummer 2.
Anisimova: „Ich bin wirklich aufgeregt und freue mich riesig, dass ich nun eine Revanche habe und noch einmal gegen sie antreten kann. Ich glaube, es wird eine wirklich harte Herausforderung, aber ich habe das Gefühl, dass ich gut spiele. Ich bin sicher, es wird ein tolles Spiel, und ja, ich hoffe, ich kann eine gute Leistung abliefern.“
Das Wimbledon-Finale hat lange an ihr genagt. „Ich glaube nicht, dass es mir geholfen hat, eine bessere Spielerin zu werden. Ich habe vielleicht etwas daraus gelernt und kann einiges anders machen, aber vor allem war es einfach eine Lernerfahrung“, sagt sie.
Inzwischen kann Amanda Anisimova wieder lachen
Und gibt zu: „Es war tatsächlich schwierig, mich davon zu erholen, weil mir das vorher noch nie passiert ist. Aber ich habe es durchgestanden und das Gefühl, dass ich das mittlerweile hinter mir gelassen habe.“
Swiatek hat damals ihr Ding eiskalt durchgezogen, wie ein Profi eben. „Die meisten von uns sind so erzogen worden. Wenn man Sportler werden will, muss man jeden Punkt gewinnen wollen. Man weiß, dass man nichts umsonst hergibt“, sagte die frühere Nummer 1.
Klar ist, sie wird auch diesmal wieder jeden Punkt gewinnen wollen. Und wenn sie „jeden“ sagt, meint sie jeden.
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