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Nach dem massiven israelischen Angriff auf Terror-Ziele im Gazastreifen hat Premierminister Benjamin Netanjahu der Hamas gedroht. Am Dienstagabend sagte er: „Was ihr jetzt erlebt, ist nur der Anfang, Verhandlungen werden nur unter Beschuss stattfinden.“
Seit Wochen habe Israel daran gearbeitet, dass alle Geiseln aus der Gewalt der Terror-Organisation freikommen, sagte Netanjahu. „Wir haben den Waffenstillstand wochenlang verlängert, obwohl wir keine Geiseln bekommen haben.“ Es seien Delegationen nach Doha und Kairo geschickt, der Vorschlag von Trumps Nahost-Beauftragten angenommen worden.
Netanjahu: „Die Hamas hingegen hat jeden Vorschlag immer wieder abgelehnt.“ Er habe mehrfach angekündigt, dass Israel den Kampf wiederaufnehme, wenn die Hamas auf ihrer Weigerung beharre.
„Und tatsächlich sind wir zum Kampf zurückgekehrt. Wir sind mit Gewalt zum Kampf zurückgekehrt“, machte Netanjahu klar. „Israel wird von nun an mit zunehmender Härte gegen die Hamas vorgehen.“
Israel schaltet Hamas-Regierungschef aus
Erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor zwei Monaten hatte die israelische Luftwaffe in der Nacht zu Dienstag wieder massiv Ziele im Gazastreifen bombardiert. Es war ein Überraschungsangriff, der auch mehrere hochrangige Terror-Funktionäre ausschaltete – darunter den De-facto-Regierungschef der Hamas, Essam al-Da’alis (58).
Die Hamas behauptete anschließend, bei den Bombardierungen seien mehr als 400 Menschen getötet worden. Wie belastbar die Daten sind, ist unklar. Die Terror-Organisationen hat nach israelischen Angriffen wiederholt falsche Opferzahlen genannt, um den Druck auf Israel zu erhöhen, seine militärischen Operationen einzustellen.
Berichten zufolge wurde die US-Regierung von Präsident Donald Trump (78) über die Luftangriffe vorab informiert.
Vor knapp zwei Wochen hatte Trump mit einer ultimativen „letzten Warnung“ versucht, den Druck auf die Hamas weiter zu erhöhen. Die Hamas müsse sofort alle israelischen Geiseln im Gazastreifen freilassen und auch alle Leichen der ermordeten Israelis übergeben, „oder es ist vorbei für Euch“, schrieb er damals auf seiner Plattform Truth Social.
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Apsny News


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