Neue INSA-Umfrage: Hessen-CDU steht besser da als Merz-CDU | Politik

10.10.2025 - Cuma 18:30

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Wiesbaden – Jahrzehntelang war Hessen für Wahlergebnisse bekannt, die keine klaren Mehrheiten mit sich brachten – das prägte bundesweit die Formulierung „Hessische Verhältnisse“. Doch das war einmal: In Hessen gibt es mit Ministerpräsident Boris Rhein stabile Verhältnisse. Die CDU liegt im aktuellen INSA-Meinungstrend für BILD bei 32 Prozent und hält damit seine Spitzenposition seit der Landtagswahl 2023. Trotz schwächelnder Bundes-CDU!

Während es für die Merz-CDU bundesweit weiter nach unten geht, auf aktuell 24,5 Prozent (INSA vom 2.-6.10), geht es für die Rhein-CDU einen Prozentpunkt nach oben auf 32 Prozent. Auf Platz 2 liegt – mit 12 Prozent Abstand – die AfD mit 20 Prozent, die einen Prozentpunkt aufholt.

Teaser-Bild

Foto: BILD Infografik

Um sich vor Augen zu führen, was ein Abstand von 12 Prozent zwischen CDU und AfD bedeutet: Die Grünen, die bis 2023 in Hessen mitregiert haben, landen aktuell bei INSA bei 12 Prozent. Die jetzt mitregierende SPD landet aktuell bei 15 Prozent, einen Prozentpunkt mehr als bei der letzten INSA-Umfrage.

In Hessen ist Links wirklich vorbei

Abwärts geht es für Linksaußen in Hessen: Die Linken kommen nur noch auf sieben Prozent, ein Minus von zwei Prozentpunkten. Die Wagenknecht-Abspaltung BSW kommt nur noch auf drei Prozent, ebenso ein Minus von zwei Prozentpunkten zur letzten Erhebung.

Ganze 14 Prozent der Stimmen gehen an Parteien verloren, die an der Fünf-Prozent-Hürde zerschellen. Die FDP (vier Prozent) kämpft sich langsam wieder nach oben, holt einen Punkt auf.

Wer eine Mehrheit in Hessen will, braucht inzwischen über 43 Prozent der Stimmen. Die schwarz-rote Koalition aus CDU und Juniorpartner SPD schafft das derzeit dank starker Union locker: Mit 47 Prozent steht sie stabil da. Auch Schwarz-Grün hätte mit 44 Prozent die Mehrheit in der Tasche.

Die linke Seite dagegen schwächelt: SPD, Grüne und Linke kommen zusammen nur auf mickrige 34 Prozent. Und auf der anderen Seite? CDU und AfD holen gemeinsam satte 52 Prozent – eine klare Mehrheit an den Wahlurnen.

INSA-Chef Hermann Binkert (60) zu BILD: „Stabile Verhältnisse in Hessen. Die CDU ist mit großem Abstand die stärkste Kraft und kann sich den Koalitionspartner aussuchen.“

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