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Seit den ersten Olympischen Winterspielen 1924 ist die Nordische Kombination Teil des Programms.
Doch nun droht der Traditionssportart ein Horror-Szenario! Ein Schicksalswinter steht bevor.
Denn: Die Damen dürfen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo gar nicht starten. Nach Ansicht des IOC feierten zuletzt zu wenige Nationen Erfolge, daher flogen die Frauen-Wettbewerbe aus dem Programm.
Gesamtweltcupsiegerin Nathalie Armbruster (19) schimpft gegenüber Eurosport: „Es tut richtig, richtig weh. (…) Vor allem aber merkt man, dass Frauen im 21. Jahrhundert noch immer nicht gleichberechtigt sind. Das ist eine riesige Sauerei.“
Die ersten Auswirkungen treffen die Kultsportart bereits hart. Top-Athletinnen wie die viermalige Weltmeisterin Gyda Westvold-Hansen oder die WM-Dritte Lisa Hirner treten bei den Spezialistinnen an. Sie wollen sich ihren olympischen Traum nicht zerstören lassen.
Doch es könnte sogar noch schlimmer kommen. Der Nordischen Kombination droht das komplette Olympia-Aus!
Der Grund: Das IOC verlangt für 2030 eine klare Gleichstellung von Männern und Frauen im olympischen Programm. Weil das bei der Nordischen Kombination bei den Frauen laut IOC nicht gegeben ist, erfüllt die Sportart diese Vorgaben derzeit nicht.
Das IOC will aber erst nach den Winterspielen in Italien entscheiden – und bis dahin genau beobachten, ob sich die Lage entwickelt.
Olympiasieger Vinzenz Geiger erklärt: „Ich bin verärgert über das IOC, weil es für mich nicht nachvollziehbar ist, dass diese Diskussion geführt wird.“
Immerhin: Es gibt Hoffnung! FIS-Präsident Johan Eliasch nannte die Nordische Kombination jüngst „Teil der DNA der FIS“ – und versprach Unterstützung „nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten, Investitionen und Fürsprache“.
Ob diese Signale am Ende reichen, entscheidet sich aber erst 2026. Bis dahin kämpft eine ganze Sportart um ihre Zukunft – und darum, nicht komplett von der Olympia-Bühne zu verschwinden.
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Apsny News


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