[ad_1]
Es wirkt wie der traurigste Ort der Spiele. Das ukrainische Haus in Paris.
140 Sportler hat das Land zu den Olympischen Spielen geschickt, während aktuell mehr als 3000 andere Athleten und Trainer zu Hause an der Front gegen Russland kämpfen. 500 sind bereits gestorben. Im ukrainischen Haus im Park de la Villette mitten in der Stadt wird auch ihrer gedacht.
Nebenan feiern die Franzosen ihr tägliches Fanfest mit Konzerten, die Holländer ziehen geschmückt wie bei der EM in ihre olympische Botschaft.
Nach heftiger KritikIOC kritisiert Kämpferin als „Transgender-Boxer“
Bei den Ukrainern stellen sie die kaputten Tribünen des Fußballstadions von Kharkiv und 3D-Modelle von Russen zerbombter Wahrzeichen des Landes aus.
Die Häuser der Teams sind zum Feiern da, das aber geht bei den Ukrainern nicht.
Sportminister Matwij Bidny (44) zu BILD: „Wir haben kaum Zeit uns zu freuen. Während wir hier sitzen, sind drei russische Kriegsschiffe ausgelaufen, die Raketen abschießen werden. Und niemand weiß, wo sie einschlagen. Unsere Sportler tragen eine große Last.“
Sportminister Matwij Bidny (l.) mit BILD-Reporter Frank Schneider auf den kaputten Sitzen des Kharkiver Fußballstadions
Die Ukraine kämpft bei den Olympischen Spielen gegen das Vergessen werden – und wie es scheint, können sie diesen Kampf nicht gewinnen. Es sind wenige Gäste da, am Abend sagt dann auch die Pariser Bürgermeisterin ihren Besuch ab.
In ihrem Haus geht es um Mariupol, gefallene Sportler, junge Athleten, die geflüchtet sind und jetzt für ein anderes Land antreten.
Eine Besucherin knipst das 3D-Modell des zerstörten Theaters in Donezk
Bidny: „Jeder von uns trägt die Wunde des Krieges immer mit sich herum. Vor ein paar Wochen habe ich meine Schwägerin bei einem Bombenangriff auf ein Einkaufszentrum verloren.”
15 Russen dürfen bei den Spielen antreten. Der Minister: „Wir finden das inakzeptabel, dass Russland egal in welchem Bereich eine Bühne bekommt.”
Was passiert, wenn man sich in Paris zufällig über den Weg läuft?
Die Fechterin Vlada Kharkova (28): „Ich zeige dann absolut keine Reaktion. Ich ignoriere einfach die gesamte Existenz dieser Sportler.“
„Ich ignoriere einfach die gesamte Existenz dieser Sportler“: Fechterin Vlada Kharkova über die Russen
Es gibt aber auch wenige Momente der Freude und Hoffnung. Als Fechterin Olgha Charlan (33) nach einer fast unmöglich Aufholjagd noch Bronze holt, ist auch im ukrainischen Haus die Schwermut kurz vergessen, sagt der Minister. Bidny: „Wir geben niemals auf. Das ist unsere Botschaft an die Welt.“
[ad_2]
Apsny News


Klartext bei Illner! US-General: „Putin hat Trump gekauft“ | Politik
Jesús de Miguel: Fußball nimmt Abschied vom verstorbenen Profi | Sport
Hubert Aiwanger: Söder und Politik trauern um den streitbaren FW-Chef | Politik
SIEG & SORGE: Silva und Karetsas treffen für BVB, aber Schock um Guirassy | Sport
Hessen-Innenminister: 80 Prozent der Chaoten mit Migrationshintergrund | Politik
Luxus-Lieferung für Liverpool-Star – Ekitiké gönnt sich 750.000-Euro-Lambo!
Der große Winter-Check – Das kostet Sie Ihre Heizung