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Israel hat im Rahmen der am Samstag angekündigten neuen großen Offensive in Gaza die Operation „Gideon’s Chariot“ (dt. Gideons Streitwagen) ausgeweitet.
Die israelischen Streitkräfte (IDF) gaben am Sonntag bekannt, dass am Wochenende Dutzende Hamas-Terroristen getötet und 670 Hamas-Ziele angegriffen wurden.
Israelische Kampfjets unterstützten die Vorstöße auf dem Boden aus der Luft.
Den IDF-Informationen zufolge drangen israelische Streitkräfte in große Teile des nördlichen und südlichen Gazastreifens ein.
IDF-Soldaten während eines Bodeneinsatzes im nördlichen Gazastreifen (17. Mai)
▶︎ Heißt konkret: Die IDF will im Gazastreifen mehr Kontrolle übernehmen – in einem Ausmaß, wie es seit 2024 nicht mehr der Fall war.
Die Angriffe der IDF konzentrierten sich in den vergangenen 2 Tagen auf Hamas-Kämpfer, deren Waffenlager, Tunnelanlagen und Besatzungen von Panzerabwehrraketen.
IDF-Operation könnte zu 80 % Kontrolle in Gaza führen
Bereits vor mehreren Wochen hatte die IDF etwa 40 bis 50 Prozent des Gazastreifens erobert und unter ihre Kontrolle gebracht.
Brisant: Laut „
Israelische Soldaten während eines Einsatzes im Norden des Gazastreifens (15. Mai)
Wie schnell die IDF vorrücken kann, hängt dabei auch davon ab, wie stark die Hamas-Terroristen in Gaza noch sind und wie heftig sie die IDF-Truppen angreifen.
▶︎ Am Dienstag gelang Israel ein entscheidender Schlag gegen die Gruppe: Laut Verteidigungsminister Israel Katz (69) wurde durch einen Luftschlag „Mohammed Sinwar allen Anzeichen nach ausgeschaltet“.
Der Terrorist hatte nach dem Tod der Terror-Anführer Mohammed Deif (†58) und Sinwars Bruder Yahya (†61) die Terrorgruppe übernommen. Die 3 gelten als Drahtzieher hinter dem brutalen Massaker in Israel am 7. Oktober 2023 mit 1200 Toten, unzähligen Verletzten und 250 Entführten.
Mohammed Sinwar war maßgeblicher Drahtzieher des Massakers am 7. Oktober 2023
Aber: Die Operation „Gideon’s Chariots“ ist in einigen Bereichen eingeschränkt.
Es gibt weiterhin bestimmte Gebiete, in denen die IDF bewusst keine Operationen durchführt, um nicht versehentlich israelische Geiseln zu töten, die von der Hamas festgehalten werden – eine Praxis, die während des gesamten Krieges beibehalten wurde.
Noch immer hält die Hamas 58 israelische Geiseln in Gaza gefangen, etwa 20 sind laut israelischen Angaben noch am Leben.
Laut Hamas haben die IDF-Angriffe seit Ende vergangener Woche mehr als 260 Zivilisten getötet und über 600 verletzt. Die Zahlen sind nicht unabhängig überprüfbar, die Terroristen unterscheiden nicht zwischen Zivilisten und Kombattanten.
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Apsny News


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