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Ösi-Ärger wegen AfD: „Sogar für Rechte zu radikal!“ | Politik

Ösi-Ärger wegen AfD: „Sogar für Rechte zu radikal!“ | Politik
Okundu
24 Mayıs 2024 - 1:47

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Jetzt knallt es wegen des deutschen AfD-Bebens sogar in Österreich!

Die Ösi-Rechten von der Ex-Regierungspartei FPÖ hatten im EU-Parlament gegen den – dann beschlossenen – Rauswurf der AfD aus der Rechtsaußen-Fraktion „Identität und Demokratie“ (ID) gestimmt. Und das allein mit den Rechtsradikalen aus Estland. Schon Tags zuvor hatte sich FPÖ-Chef und Ex-Innenminister Herbert Kickl an die Seite der AfD gestellt – trotz des SS-Interviews von AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah!

Für die Regierung in Wien ein Akt des Unmöglichen!

Für Kanzleramts- und Europaministerin Karoline Edtstadler (43, ÖVP) sind die Österreich- und die Deutschland-Rechtsaußen selbst den Kollegen anderer EU-Staaten zu radikal.

Geht auf den Rechten Kickl los: Kanzleramtsministerin Karoline Edtstadler (43, ÖVP)

Geht auf den Rechten Kickl los: Kanzleramtsministerin Karoline Edtstadler (43, ÖVP)

Foto: Hans Klaus Techt/dpa

Edtstadler zu BILD:

▶︎ „FPÖ-Chef Kickl hat sich jetzt endgültig isoliert und ist sogar für Rechte zu radikal. Das zeigt, dass er offenbar allein im rechten Eck an der Seite der AfD steht.“

▶︎ Diese Solidarität zu Deutschlands Rechtsaußen, schade „auch der Reputation unseres Landes“.

▶︎ Kickl und die AfD stünden „radikal und allein ohne Verbündete in Europa“.

Rechter Einpeitscher: FPÖ-Chef Herbert Kickl

Rechter Einpeitscher: FPÖ-Chef Herbert Kickl

Foto: Fotokerschi.At Werner Kerschbaum/dpa

Schon tags zuvor hatte sich FPÖ-Chef und Ex-Innenminister Herbert Kickl an die Seite der AfD gestellt – trotz des SS-Interviews von AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah!

Noch bis 2019 hatten die ÖVP und Kickls FPÖ gemeinsam in Wien regiert.

Nach Bekanntwerden des SS-Interviews von AfD-Europa-Spitzenkandidat Krah in der italienischen „Republica“ hatten Sozialdemokraten (SPÖ) und Konservative (ÖVP) die Kickl-Rechten aufgefordert, sich von der AfD und Krah zu distanzieren. Kickl dagegen hatte demonstrativ die Verbundenheit betont.

FPÖ und AfD – unter Europas Rechten stehen die beiden nun einsam in der äußersten rechten Schmuddelecke! Für beide gilt: Sie wurden von den anderen verstoßen.

Die österreichische „Presse“ schrieb: „Während Marine Le Pen und Giorgia Meloni in Europa am großen Rad drehen wollen, bleiben die deutschsprachigen Populisten lieber im völkischen Abseits.“

Und in der Tat: Für die starken Frauen der europäischen Rechten, Giorgia Meloni (Regierungschefin in Italien) und Marine Le Pen (bewirbt sich in Frankreich um die Macron-Nachfolge) ist AfD-Chefin Alice Weidel keine Gesprächspartnerin mehr. Sie haben sie verstoßen. FPÖ-Chef Kickl geht’s in Europa auch nicht viel besser.

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