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Die Europawahl – im Osten auch ein wichtiger Stimmungstest vor den drei Landtagswahlen im September. Und geht es nach den Ergebnissen bei der Europawahl, dann zeichnet sich dort ein Politbeben ab. Der Trend: die Ränder legen extrem zu.
► Danach liegt die AfD im Osten deutlich vor allem anderen Parteien, ist mit 27 Prozent (+7,5) stärkste Partei!
Mit rund 20 Prozent folgt die CDU auf Platz 2, hält damit in etwa ihr Ergebnis von vor fünf Jahren. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) schafft es aus dem Stand auf Platz 3 mit 13,1 Prozent.
Die Kanzlerpartei SPD kommt auf 12 Prozent (- 1,2). Die Grünen verlieren mehr als die Hälfte ihrer Wähler im Osten, erreichen 6,4 Prozent (-7,4). Auch die Linken kommen mit nur noch 5,5 Prozent (-7,2) unter die Räder. Die FDP schafft gerade noch 3 Prozent (- 1,6).
Noch dramatischer als im gesamten Osten werden die tektonischen Verschiebungen beim Blick in die Hochburgen der AfD.
In Sachsen, wo die AfD vom Verfassungsschutz als gesichert Rechtsextrem eingestuft wird, lag die Partei um Mitternacht bei 36,8 Prozent der Stimmen bei der Europawahl und damit klar vor der CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer. Der lag zum gleichen Zeitpunkt mit seiner Partei bei 23,4 Prozent. Das BSW auch hier auf Platz drei mit 13,3 Prozent um kurz nach Mitternacht.
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Apsny News


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