Poker: Bei privater Poker-Runde: Adliger soll 18,8 Mio. verloren haben | Sport

23.05.2024 - Perşembe 06:27

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Leicht verzockt!

Wie die britische Daily Mail berichtet, soll der adelige Bankier George Cottrell (30) bei einer Poker-Runde in Budva (Montenegro) unglaubliche 18,8 Mio. Euro verloren haben. Laut Insiderberichten spielte der Brite gegen chinesische Milliardäre, Hollywood-Prominente und Top-Stars aus der Pokerszene. Scheinbar ohne Chance...

Britischer Adliger soll 18,8 Mio. verloren haben

Es ist nicht BayernFlick bewirbt sich bei Top-Klub

Quelle: BILD

In Montenegro findet gerade die "Triton Super High Roller Series" powered by GGPoker (Anzeige) statt. Dort zocken die besten Spieler auf den höchsten Level der Welt. Die Teilnahmegebühren bei den Events liegen zwischen 25.000 und 200.000 Dollar. Aber auch im Hintergrund wird gespielt. Zu jeder Zeit laufen private Cash-Game-Runden (Spieler müssen Bargeld mit an den Tisch nehmen), wo es nach oben hin keine Grenzen gibt. Das ist auch immer ein beliebter Treffpunkt für Superreiche.

Cottrell muss wohl in einer sehr exklusiven Runde gespielt haben. Die Blinds für jede Setzrunde lagen bei 100.000/200.000 Dollar. Heißt: Wenn er in einer Runde mitspielen will, muss er mindestens 200.000 Dollar auf den Tisch legen. Da können 18,8 Mio. Euro schon mal ganz schnell weg sein.

Aber wer ist Cottrell überhaupt?

Er war lange Zeit Stabschef von Politiker Nigel Farage (60), der 2019 Mitgründer der Brexit-Partei war. Zuvor hatte er aber auf Grund von illegalen Geschäften schon mal Ärger mit dem Gesetz. Am 22. Juli 2016 wurde Cottrell von Spezialagenten der IRS Criminal Investigation am Flughafen Chicago O'Hare International in den USA festgenommen. Cottrell wurde auf Bundesebene in 21 Fällen wegen Verschwörung zur Geldwäsche, Überweisungsbetrug und Erpressung angeklagt. Ein Richter verweigerte ihm seine Freilassung auf Kaution.

Cottrells Anklageschrift: Er habe Drogengelder im Wert von mehreren Millionen Dollar über Offshore-Bankkonten gewaschen. Nach einer Einigung im Dezember 2016 einigten sich die Staatsanwälte jedoch darauf, 20 Anklagepunkte abzuweisen und im Gegenzug ein Schuldeingeständnis in einem einzigen Anklagepunkt wegen Überweisungsbetrugs abzugeben. 2017 wurde er entlassen.

Jetzt macht er mit einer Mega-Poker-Klatsche auf sich aufmerksam...

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