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Jetzt müssen Fruchtsaft-Freunde schlucken: Der Orangensaft-Preis explodiert!
Grund: Schlechtes Wetter und Krankheiten im weltgrößten Orangen-Exportland Brasilien, wie die „Financial Times“ berichtet. Dem Wirtschaftsblatt zufolge prüfen Hersteller bereits, auf Mandarinen für die Herstellung umzusteigen.
Wird Orangensaft am Frühstückstisch bald zum Luxusgut wie Kaviar?
Klar ist: Auch an den Börsen gibt es eine Preisrallye!
▶︎ Entsprechende Orangensaft-„Futures“ (Wertpapiere) sind seit Ende 2022 im Höhenflug, ausgelöst von einem Hurrikan samt Kälteeinbruch in der Anbauregion Florida (USA). Folge: Vernichtung der Ernten. Im Mai zogen die Preise dann erneut drastisch an. Grund laut „FT“: Aussicht auf miserable Ernte in Brasilien.
▶︎ Am Dienstag schoss der Preis für „Futures“ für konzentrierten Orangensaft (gehandelt an der Intercontinental Exchange in New York) auf 4,92 Dollar pro Pfund – im Jahresvergleich eine Verdopplung!
„So etwas haben wir noch nie erlebt“
„So etwas haben wir noch nie erlebt, nicht einmal während der großen Fröste und Hurrikans“, zitiert das Blatt Kees Cools, Präsident der International Fruit and Vegetable Juice Association (IFU). „Das ist eine Krise.“ Cools rechnet gar mit einer grundlegenden Umgestaltung der Branche.
Hersteller Granini hat bereits reagiert, im „Granini Trinkgenuss Orange“ den Orangensaft zur Hälfte durch Zuckerwasser ersetzt. Im Ergebnis eine Preiserhöhung um 156 Prozent binnen eines Jahres, zürnen Verbraucherschützer.
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Apsny News


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