Preußen-Profi operiert: Pechvogel Paetow bleibt positiv | Sport

23.03.2025 - Pazar 17:48

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Mit einer starken Leistung im Testspiel gegen Bundesligist Bochum (2:4) wollte er sich eigentlich wieder für einen Stammplatz empfehlen. Doch dann kam leider alles ganz anders…

Preußen-Profi operiert. Pechvogel Paetow bleibt positiv.

Nach knapp einer Stunde erwischte Torge Paetow (29) gegen den VfL das vorzeitige und überaus schmerzhafte Aus. Bei einem Zweikampf zog sich Münsters Innenverteidiger einen Bruch des linken Unterarms zu. Paetow: „Ich hab‘s fies knacken gehört, zunächst aber noch kurz weiter gespielt. Doch dann wurden die Schmerzen viel schnell zu groß.“

Preußens Pechvogel Torge Paetow hofft, zumindest noch in den letzten beiden Saison-Spielen gegen Hertha und in Ulm wieder mitmischen zu können

Preußens Pechvogel Torge Paetow hofft, zumindest noch in den letzten beiden Saison-Spielen gegen Hertha und in Ulm wieder mitmischen zu können

Foto: Marcel Engelbrecht/firo Sportphoto

Die Folge: Statt nach dem Abpfiff im Mannschaftsbus die rund 80 Kilometer weite Heimreise anzutreten, wurde der „Unglücksrabe“ von Mannschaftsarzt Dr. Kristian Schneider (35) direkt ins Universitäts-Klinikum (UKM) gefahren. Wo er sich noch am gleichen Abend erfolgreich einer Operation unterzog.

Paetow nach dem Eingriff zu BILD: „Die Elle war durch, musste mit einer Platte stabilisiert werden. Die bleibt jetzt ein Jahr drin, kann danach jedoch wieder problemlos jederzeit entfernt werden.“

So weit, so schlecht! Denn die Verletzung – auch wenn‘s „nur“ ein glatter Bruch war – bringt eine längere Zwangspause mit sich. Mindestens sechs Wochen. Paetow, der schon am Freitagmittag das Krankenhaus wieder verlassen konnte, trägt‘s mit Fassung: „Ich kann‘s ja doch nicht ändern, bleibe deshalb weiter positiv. Mein Ziel ist es nun, zumindest die letzten zwei, drei Saison-Spiele wieder im Kader zu stehen.“ Um mithelfen zu können, den Zweitliga-Klassenerhalt seiner „Schwarz-Weiß-Grünen“ zu sichern.

Preußens Innenverteidiger Lukas Frenkert (r.) steigt höher als sein Bochumer Gegenspieler Dani de Wit (l.) und köpft den Ball aus der Gefahrenzone

Preußens Innenverteidiger Lukas Frenkert (r.) steigt höher als sein Bochumer Gegenspieler Dani de Wit (l.) und köpft den Ball aus der Gefahrenzone

Foto: Ralf Ibing/firo Sportphoto

Zunächst aber wurde ihm von den Ärzten für eine Woche striktes Trainingsverbot verordnet. Anschließend kann er mit Schiene langsam wieder die Arbeit aufnehmen. Anfangs auf dem Fahrrad-Ergometer, danach schrittweise steigern. Paetow zuversichtlich: „Natürlich kommt eine Verletzung nie passend. Aber es hätte mich auch noch weitaus schlimmer treffen können.“

Wie etwa Malik „Batman“ Batmaz (25/Kreuzbandriss) und Sebastian „Beppo“ Mrowca (31/Riss der Achillessehne), die beide nach monatelanger Reha in Bochum ihr Startelf-Comeback feierten.

Ende Mai wollen Torge Paetow (r.) und seine Freundin Rieke ihre Hochzeit feiern. Bis dahin sollte sein Armbruch definitiv verheilt sein

Ende Mai wollen Torge Paetow (r.) und seine Freundin Rieke ihre Hochzeit feiern. Bis dahin sollte sein Armbruch definitiv verheilt sein

Foto: privat

Wichtig auch: Paetows privaten Pläne bleiben trotz der „Arm-Panne“ unangetastet. Ende Mai will er Freundin Rieke heiraten, Anfang Juni soll dann die große Feier folgen. Alles perfekt mit dem Liga-Spielplan abgestimmt.

Der Ex-Verler: „Die Hochzeit steigt zwar für alle Fälle nach der Relegation. Doch die werden wir uns sowieso am Fernsehen anschauen. Denn ich bin felsenfest überzeugt, dass wir uns ohne Umwege vor dem Abstieg retten.“ Paetow bleibt einfach positiv – immer…

Aufatmen durfte übrigens auch Abwehr-Kollege Lukas Frenkert (24). Er verließ das Spielfeld in Bochum ebenfalls stark humpelnd. Mit heftigen Problemen in linker Hüfte und Bein. Wie Paetow wurde er noch abends in der Klinik untersucht, wo allerdings – Gott sei Dank – keine strukturellen Verletzungen festgestellt wurden. Wahrscheinlich war‘s lediglich ein heftiger Krampf – wie Chefcoach Sascha Hildmann (52) schon unmittelbar nach Spielende treffend fern diagnostiziert hatte…

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Quelle: AP

Am bevorstehenden Länderspiel-Wochenende dürfen die Preußen-Profis nun zwei freie Tage genießen, ehe ab Montag die volle Konzentration auf den „6-Punkte-Kracher“ gegen den direkten Verfolger Eintracht Braunschweig (So/13:30 Uhr/live bei Sky) gerichtet wird. Das sooo wichtige Heimspiel ist bereits restlos ausverkauft.

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