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Ein Top-Spiel ohne Treffer – klingt langweilig und blöd. War‘s aber nicht. Zumindest aus der Sicht des Zweitliga-Neulings…
Punktgewinn in Darmstadt. Preußen stoppt Tormaschine!
Keine Frage – dieses 0:0 hat sich Münster redlich verdient. Mit einer defensiven Meisterleistung erkämpften sich die Jungs von Chefcoach Sascha Hildmann (52) in Darmstadt einen mega-wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.
Immerhin waren die „Lilien“ so etwas wie die Mannschaft der Stunde im deutschen Fußball-Unterhaus. Fünf Siege und zwei Unentschieden aus den letzten sieben Spielen. Dazu mit 28 Toren die beste Offensive. Nur logisch, dass das Team von Neu-Trainer Florian Kohfeldt (42) als klarer Favorit in diese Heimpartie ging.
Preußen-Keeper Johanns Schenk fasst zu, schnappt sich den Ball. In Darmstadt blieb er zum vierten Mal in dieser Saison ohne Gegentor
Doch 17.569 Zuschauer (darunter 1500 aus Münster) m Merck-Stadion am Böllenfalltor sahen leidenschaftlich kämpfende Gäste, die den Angriffsbemühungen der Darmstädter immer wieder den Stecker zogen. Dabei 98-Knipser Isac Lidberg (26/bereits 9 Saison-Buden) komplett kalt stellten. Hildmann nach dem Abpfiff stolz: „Ich kann meiner Truppe nur ein großes Lob aussprechen. Sie hat kaum Chancen zugelassen, ist immer in der Ordnung geblieben und hätte mit etwas Glück sogar noch einen Sieg einfahren können.“
Stimmt! Denn in der Schlussphase kamen zweimal genau die Konter-Situationen, auf die die „Adlerträger“ gelauert hatten. Doch während SV-Keeper Marcel Schuhen (31) einen 20-Meter-Knaller von Charalambos „Babis“ Makridis (28/86.) per Super-Parade über den Querbalken lenkte, hatte er zuvor Glück, dass Münsters „Joker“ Daniel Kyerewaa (24) nach feiner Einzelleistung zu überhastet abschloss. „Ich hatte freie Bahn, hätte mir noch mehr Zeit lassen können. Doch so ist mir der Ball komplett über den Schlappen gerutscht,“ ärgerte sich der Offensiv-Dribbler hinterher über dieses ausgelassene dicke Ding.
Nachdem er Gelb gabRespektlos-Geste von Schiri
Obwohl die Darmstädter während der gesamten 90 Minuten die spielbestimmende Truppe waren und teilweise 70 Prozent Ballbesitz hatten, kamen aber auch sie nur zwei echten Möglichkeiten. Erst vergab Philipp Förster (26) bereits nach drei Minuten, ehe Clemens Riedel (21) im zweiten Durchgang nach einem Freistoß knapp am Gehäuse von Torhüter Johannes Schenk (21) vorbei köpfte (71.)..
Fakt ist: Die Preußen haben einmal mehr den Beweis angetreten, mit den meisten Gegnern auf Augenhöhe zu sein. Mit Magdeburg am nächsten Samstag (20.30 Uhr/Hammer Straße, in Berlin (12.12.) und zum Abschluss gegen Ulm (21.12) warten bis Weihnachten noch drei Aufgaben, um sich weiter aus dem Tabellenkeller zu kämpfen. Mit der Moral von Darmstadt kann dieses Vorhaben durchaus gelingen…
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