Putin und Kim feiern irre Propaganda-Show beim Staatsbesuch in Nordkorea | Politik

19.06.2024 - Çarşamba 16:50

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Es ist ein Treffen der Horror-Despoten: Kreml-Tyrann Wladimir Putin (71) ist zu Gast bei seinem Diktatoren-Freund Kim Jong-un (40) in Nordkorea.

Dabei handelt es sich um ein sehr seltenes Treffen – Putin ist erst zum zweiten Mal zu Gast in Nordkorea. Kurz nach seinem Amtsantritt als Präsident hatte der Kreml-Chef im Jahr 2000 Kim Jong-uns Vater Kim Jong-il (†2011) getroffen.

Am Mittwochmittag (Ortszeit) wurde der Kreml-Herrscher auf dem Kim-Il-sung-Platz mit militärischen Ehren empfangen. Ein pompöses Spektakel!

Tausende Nordkoreaner musste zur großen Diktatoren-Show antreten, darunter etliche hochrangige Militärs, Hunderte Soldaten und Kinder aller Altersklassen, die Putin mit russischen Fähnchen zuwinkten.

Kreml-Tyrann Wladimir Putin und Nordkorea-Diktator Kim Jong-un (2.v.r.) schreiten vor Kindern mit russischen Fähnchen auf dem Kim-Il-sung-Platz über den roten Teppich in Pjöngjang. Im Hintergrund sind Frauen zu sehen, die den Kindern zurufen, was sie zu tun haben

Kreml-Tyrann Wladimir Putin und Nordkorea-Diktator Kim Jong-un (2.v.r.) schreiten vor Kindern mit russischen Fähnchen auf dem Kim-Il-sung-Platz über den roten Teppich in Pjöngjang. Im Hintergrund sind Frauen zu sehen, die den Kindern zurufen, was sie zu tun haben

Foto: Vladimir Smirnov/dpa

Pompöser Empfang mit militärischen Ehren in Pjöngjang: Wladimir Putin war das letzte Mal im Jahr 2000 zu Gast

Pompöser Empfang mit militärischen Ehren in Pjöngjang: Wladimir Putin war das letzte Mal im Jahr 2000 zu Gast

Foto: GAVRIIL GRIGOROV/AFP

Für Brisanz hatten bereits Putins Aussagen unmittelbar vor seiner Abreise gesorgt, als er Pjöngjang für die Unterstützung des Krieges in der Ukraine dankte.

▶︎ Der Russen-Herrscher macht keinen Hehl mehr daraus, dass er mit Kim Waffengeschäfte macht. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass die Demokratische Volksrepublik Korea (gemeint: Nordkorea) die militärische Spezialoperation in der Ukraine entschlossen unterstützt“, schrieb Putin in einem von der nordkoreanischen Nachrichtenagentur „KCNA“ und der Propaganda-Zeitung „Rodong Sinmun“ veröffentlichten Gastbeitrag.

Die Despoten-Kolonne in Pjöngjang

Die Despoten-Kolonne in Pjöngjang

Foto: GAVRIIL GRIGOROV/AFP

In seinem Artikel lobt der Kreml-Chef Nordkorea für die Verteidigung seiner Interessen „trotz des jahrzehntelangen wirtschaftlichen Drucks, der Provokation, Erpressung und militärischen Drohungen der USA“.

Nordkoreanische Propagandamedien bezeichneten das Treffen zwischen den beiden Staatsoberhäuptern als historisches Ereignis, das die „Unbesiegbarkeit und Beständigkeit“ der Freundschaft und Einheit der beiden Nationen demonstriere.

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