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Trainer Marco Rose (48) und der Kölner Keller werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr! Nach dem 0:0 von RB Leipzig gegen Mainz redet sich Rose in Rage – nicht wegen der verschenkten zwei Punkte im Kampf um die Champions League, sondern (mal wieder) wegen des VAR!
„Für mich ist es grotesk. Der Schiedsrichter hat ein sehr ordentliches Spiel gemacht, aber was da im Hintergrund gelaufen ist, verstehe ich nicht“, sagte der Leipziger mit Kopfschütteln.
Dass Rose den Videobeweis in seiner aktuellen Form am liebsten abschaffen würde, ist seit Jahren bekannt. Gegen Mainz bekam er dafür gleich drei neue Argumente.
►8. Minute, Handelfmeter für Leipzig:
Schiri Frank Willenborg (45/Osnabrück) entscheidet auf Handelfmeter, nachdem ein Querpass von Leipzigs Lois Openda (24) an Andreas Hanche-Olsen (27) abgeprallt war. Schon in der ersten Zeitlupe deutlich sichtbar: der Norweger bekommt den Ball an den Oberschenkel.
Marco Rose (r.) im Gespräch mit Schiedsrichter Frank Willenborg
„Das haben wir auf der Bank nach 30 Sekunden gesehen. Da hat der VAR gefühlte vier Minuten gebraucht, um das auf Strecke zu bringen“, sagte Rose. „Da schicke ich den Schiedsrichter gar nicht raus.“
►61. Minute, Foul an Xavi Simons (20):
Der Leipzig-Star Xavi kommt an der Strafraumlinie nach einem Kontakt von Sepp van den Berg (22) zu Fall und reklamiert. Das Spiel läuft ohne Eingriff des VAR weiter. Rose selbst hatte die Szene während des Spiels nicht richtig gesehen, der Ärger kam erst nach Schlusspfiff.
Kommentator genervt vom VAR„Diese Szene ist vollkommen klar!“
„Ich komme in die Kabine, sehe die Szene und denke mir, das gibt es doch bitte schön nicht. Das kann doch nicht wahr sein. Wo sind wir? Warum machen wir das? Warum machen wir den Unsinn?“, fragte der Leipziger. „Es ist schwach, es ist nicht nachvollziehbar, es ist willkürlich, es ist irgendwas.“
►90.+1 Minute, Foul an Jonathan Burkardt (23):
Der Mainzer Angreifer kommt in einem Zweikampf mit Xaver Schlager (26) im RB-Strafraum zu Fall. Das Spiel läuft weiter, dann meldet sich Videoschiri Daniel Schlager (34) bei Willenborg.
Rose sucht keine Ausreden
Rose: „Am Ende meldet er sich in einer Situation, wo kein Mensch weiß warum, weil es einfach kein Foul ist von Xaver Schlager. Der Spieler von Mainz hat überhaupt keine Chance, vor den Ball zu kommen, er hält seinen Fuß hin.“
Xavi Simons beschwert sich nach dem nicht gegebenen Elfmeter
Willenborg gab keinen Elfer und erklärte Burkardt laut dessen Aussage, er habe den Fuß reingehalten, weshalb es nicht als Strafstoß zu werten sei.
Allerdings: Die Schuld für das Unentschieden nur beim VAR zu suchen, ist auch dem Leipzig-Trainer zu einfach. Rose: „Wir sind dann schon selbst verantwortlich die Spiele zu gewinnen.“
Vor allem bei 23:8 Torschüssen und 12:2 Ecken für RB Leipzig…
Das sieht man seltenTorwart mit irrer Motivations-Rede
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Apsny News


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