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Sein 82. Pflichtspiel als Trainer von RB Leipzig muss Marco Rose (47) am Samstag (15.30 Uhr) in Heidenheim von der Tribüne verfolgen. Nach seiner vierten Gelben ist er gesperrt und hat Innenraum-Verbot.
BILD beantwortet die wichtigsten Fragen.
► Wird Rose zum Tribünen-Trainer?
Das Stadion in Heidenheim ist das kleinste der Liga (15 000 Zuschauer). Die Distanz vom Tribünen-Platz zum Rasen ist gering. Wer Rose kennt, weiß, dass er durchaus laut werden kann – seine Anweisungen wären dann wohl auch im vollen Stadion auf dem Platz gut zu hören. Wäre ein Trick in der Mini-Arena. Allerdings: „Er darf mit seiner Mannschaft weder unmittelbar noch mittelbar in Kontakt treten“, heißt es in den DFB-Statuten.
Die Kontrolle ist jedoch schwierig. Das Schiri-Gespann ist für die Einhaltung NICHT zuständig.
► Darf Rose mit dem Team nach Heidenheim?
Ja! Die Abläufe vor Anpfiff sind fast identisch wie bei jedem anderen Spiel. Sowohl im Hotel als auch bei der Anreise zum Stadion ist Rose beim Team. Möglich, dass er TV-Interviews vorm Spiel gibt und hinterher auf der Pressekonferenz spricht.
► Wann und wo gilt die Sperre?
Laut §33, Nr. 4 der DFB-Ausbildungsordnung ist seine Anwesenheit 30 Minuten vor Anpfiff bis 30 Minuten nach Abpfiff in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel, im Kabinengang sowie im Innenraum untersagt.
Nach seiner Gelben Karte gegen Wolfsburg wird Rose entweder von Marco Kurth (r.) oder Alexander Zickler (2.v.l.) vertreten
►Wer vertritt Rose?
Im DFB-Pokal 2020 war Rose schon einmal als Gladbach-Trainer gesperrt. Damals vertrat ihn Assistent Alexander Zickler (50). Der ist auch diesmal eine Option. Dazu käme auch Marco Kurth (45) infrage. Für ihn spricht, dass er im Alltag stärker in die Spielanalyse und den Matchplan involviert ist.
►Wie gehen die Profis mit Roses Fehlen um?
Verteidiger Castello Lukeba (21): „Wir arbeiten die ganze Woche zusammen. Wir trainieren, wie wir spielen. Für mich ist das dann nicht so wichtig im Spiel, da geht es nur um Details.“
Graf verlängert bei Leipzig-Frauen
Vertragsverlängerung bei den Frauen von RB Leipzig. Luca Graf (22) unterschrieb bis Sommer 2026. Die Mittelfeldspielerin (45 Einsätze, zwei Tore) kam vor zwei Jahren aus Potsdam und stieg auf Anhieb mit in die Bundesliga auf.
Luca Graf (l.) unterschrieb für zwei weitere Jahre in Leipzig
Sportchefin Viola Odebrecht (41): „Luca ist für unsere Mannschaft enorm wichtig, geht immer voran und ist auf dem Platz ein echtes Arbeitstier. Durch ihre große Zweikampf- und Laufstärke stellt sie sich stets in den Dienst der Mannschaft und erkennt und schließt Lücken in unserer Defensive.“
Freitag (18.30 Uhr) müssen die RB-Frauen gegen Leverkusen ran.
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Apsny News


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