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Russische Kampfflugzeuge haben in der Nacht zu Samstag „erstmals seit 2016 Angriffe auf Teile der Stadt Aleppo“ geflogen, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
Der Krieg in Syrien flammt in diesen Tagen wieder auf. Syrische Rebellen hatten Mittwoch plötzlich eine Großoffensive auf die Millionenstadt Aleppo gestartet. Aus Armee- und Rebellenkreisen hieß es übereinstimmend, dass es sich bei dem Vorstoß um den ersten größeren Gebietsgewinn der Rebellen seit 2020 handelt.
Nachdem die Stadt im syrischen Bürgerkrieg von 2011 bis 2016 stark umkämpft war, wird sie seit 2016 von den Truppen von Syriens Diktator Baschar al-Assad (59) kontrolliert.
Der syrische Diktator Baschar al-Assad (59) mit dem russischen Kreml-Despoten Wladimir Putin (72) 2020
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Gefechte in Aleppo
Am Freitag erreichten die Gefechte den Stadtrand Aleppos – am Samstagmorgen war nach Angaben der Rebellen um die islamistische Gruppe „Haiat Tahrir al-Scham“ (HTS) und verbündete Gruppierungen bereits die Hälfte der zweitgrößten syrischen Stadt unter ihrer Kontrolle.
Assads Armee leistete Beobachtern vor Ort zufolge kaum Widerstand, befand sich offenbar in Auflösung und auf der Flucht.
Am Samstagmorgen fuhren Gegner des syrischen Schlächters al-Assad feiernd durch Aleppo
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Das syrische Verteidigungsministerium gab an, die Streitkräfte seien mit massiven Angriffen im Umland Aleppos und Idlibs konfrontiert. Die syrische Armee griff mit Unterstützung russischer Kampfjets Dutzende zivile Ziele in Idlib und im Umland von Aleppo an.
[–>Russland hatte 2015 in den syrischen Bürgerkrieg eingegriffen und trug mit seiner überlegenen Luftwaffe dazu bei, dass Präsident Baschar al-Assad seine wankende Machtstellung wieder festigen konnte. Inzwischen kontrolliert seine Regierung wieder zwei Drittel des Landes. Wegen des Ukraine-Kriegs verringerte Moskau aber ab 2022 seine Truppenpräsenz in Syrien. Eine politische Lösung für den Konflikt ist nicht in Sicht.
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