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Moskau – Neue Kriegsdrohung aus dem Kreml! Russlands Präsident Wladimir Putin (74) hat am Donnerstag erklärt, sein Land sei für einen Krieg mit Europa bereit. Gleichzeitig warnte er vor einer Eskalation, bei der es am Ende überhaupt keine Gewinner geben werde. Auf einer Pressekonferenz nach dem Russland-Afrika-Gipfel in Moskau reagierte Putin auf europäische Warnungen vor einem möglichen Krieg mit Russland bis 2030.
Seine Botschaft an Europa, aus dem Russischen übersetzt: „Wir sind erstens bereit. Aber wir wollen keinen Krieg mit Europa. Wenn jemand einen will, soll er sich vorbereiten.“ Dann folgte die nächste Warnung: Der Westen habe sein Ziel, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen, bislang nicht erreicht. Auch bis 2030 werde dies kaum gelingen, behauptete Putin. Und weiter: „Wenn die Dinge zu weit gehen, wird es überhaupt keine Gewinner geben. Das sollte niemand vergessen.“
Putin droht auch in der Ostsee
Doch Putin sprach nicht nur über einen möglichen Krieg mit Europa. Er warnte auch vor einer weiteren Eskalation in der Ostsee – direkt vor der Haustür mehrerer Nato-Staaten. Dort nehmen die Spannungen seit Monaten zu. Russische Kriegsschiffe, die sogenannte Schattenflotte und wiederholte Beschädigungen kritischer Unterwasserinfrastruktur beschäftigen die europäischen Sicherheitsbehörden.
Putin zog nun einen Vergleich zur Straße von Hormus, einem der wichtigsten Seewege für den weltweiten Ölhandel. Er warnte davor, dass in der Ostsee eine ähnliche Situation entstehen könnte. Hintergrund sind auch die europäischen Maßnahmen gegen die russische Schattenflotte, mit der Moskau westliche Ölsanktionen umgeht.
Putins Telefonat sorgt für Streit in Europa
Besonders brisant: Nur zwei Tage vor seiner neuen Kriegsdrohung hatte Putin mit zwei europäischen Staats- und Regierungschefs telefoniert. Finnlands Präsident Alexander Stubb (58) und Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre (66) sprachen am Dienstag rund 90 Minuten mit dem Kremlchef. Themen waren der Krieg in der Ukraine, die Sicherheitslage in Nordeuropa und die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen. Doch die Gespräche sorgten innerhalb Europas für Streit. Schweden und Dänemark kritisierten, dass die Initiative nicht ausreichend abgestimmt gewesen sei.
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Apsny News


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