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Obwohl es schon 30 Grad in Dresden sind, heizt Bundeskanzler Olaf Scholz (66) der SPD bei ihrem Auftakt zum Sachsen-Wahlkampf ein. Es geht um viel: Am 1. September wird das Landesparlament gewählt – die SPD könnte zum ersten Mal an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Scholz und SPD-Spitzenkandidatin Petra Köpping (66) wollen das verhindern.
Erster Kanzler-Termin: Scholz steht beim Gewerkschaftsbund Sachsen Rede und Antwort. Die Stimmung der Personalräte und Gewerkschaftler: angespannt. Ihre Fragen: kritisch! Es geht um alle großen Themen: Ukraine, Russland, Infrastruktur, Löhne, Tarifbindung, Energiepreise, das Wirtschaftspaket der Regierung. Großer Aufreger: E-Mobilität.
Trotzdem ist Scholz’ Laune erstaunlich gut – der Kanzler grinst und grinst und grinst …
Vom DGB geht es zur SPD-Bühne am Schloßplatz. Es ist sehr laut – das liegt aber nicht an der SPD, sondern an den rechtsradikalen Freien Sachsen, die zehn Meter weiter einen Stand betreiben. Als Scholz die SPD-Bühne betritt, schallt es: „Kriegstreiber“ und „Hau ab“. Manche haben Plakate dabei – gegen Scholz.
Fünf Minuten hält Scholz lautstark dagegen, erklärt den Zwischenrufern seine Ukraine-Politik.
Dann auch hier die großen Themen: Infrastruktur, Fachkräftemangel und mehr Geld für Sachsens Halbleiter-Industrie. Kritik an seinem Konkurrenten Friedrich Merz (68, CDU) gibt es auch: Merz’ Vorschlag, die Bahn sollte weniger fahren, da die Bahn momentan nicht funktioniere, sei doch Verhöhnung der Menschen.
Am Ende fällt das Mikrofon auf die Bühne. War es ein bewusster „Mic-Drop“ von Scholz? Wohl nicht, dafür ging es zu schnell …
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Apsny News


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