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Wird hier der große Machtwechsel in Hamburg schon mal im Kleinen geübt? Sechs Monate vor den Bürgerschaftswahlen distanziert sich die SPD erstmals massiv von ihrem Koalitionspartner, den Grünen. Und zwar im Machtpoker um die Vorherrschaft im zweitgrößten Bezirk der 1,8-Millionen-Metropole, Hamburg-Nord.
Am 2. März werden die Hamburger zur Urne gebeten. Seit mehr als neun Jahren regiert ein rot-grüner Senat. Bis auf kleinere Scharmützel hält das Bündnis zusammen wie einst die Arbeiter im Hafen.
▶︎ Jetzt das: Ausgerechnet in Hamburg-Nord, der politischen Heimat von Bürgermeister Peter Tschentscher (58, SPD), wollen die Genossen der Öko-Partei als Koalitionspartner den Stuhl vor die Tür stellen. Auch hier regierte Rot-Grün zusammen – bis zur Bezirkswahl im Mai dieses Jahres.
Langjähriges Mitglied der Bezirksversammlung Nord: Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD)
In Hamburg formiert sich ein neues Bündnis
Nach einem Kreisparteitag am Freitag heißt es von der SPD: „Die Gespräche der letzten Wochen haben deutlich gemacht, dass unsere Vorstellungen in einer Zusammenarbeit mit CDU, FDP und Volt am besten realisierbar sind.“ Koalitionsverhandlungen folgen.
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