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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigte die Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036 oder 2040 im Münchner Olympiastadion an
Wer wird der Herr der Ringe? Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und NRW-Chef Hendrik Wüst kämpfen beide um die Olympischen Spiele.
Dienstagmittag preschte Söder zusammen mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (67, SPD) vor. Im Münchner Olympiastadion kündigten sie gemeinsam die Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt für die Spiele 2036 oder 2040 an.
„Wir werden Deutschland nicht blamieren“, versprach Söder. Oberbürgermeister Reiter kündigte „die nachhaltigste Bewerbung“ an. „Wir sind die einzige Stadt, die fast alles auf bestehende Bauten ausrichten kann.“ Nächste Woche soll der Münchner Stadtrat das Bewerbungskonzept beschließen.
Söder: „Ich tue alles für die Olympischen Spiele“
Söder und Reiter bekamen in München umgehend Beifall. Clemens Baumgärtner (46), Oberbürgermeister-Kandidat der CSU, legte sich für die Bewerbung ins Zeug: „Die Olympischen Sommerspiele 1972 führten zu einem Sprint in der Entwicklung Münchens. Einen solchen Schub erwarte ich mir auch durch Olympische Sommerspiele 2040 oder 2044.“
Im Münchner Olympiastadion: Oberbürgermeister Dieter Reiter (67), Ministerpräsident Söder und Innen- und Sportminister Joachim Herrmann (68)
Ob München wirklich will, soll im Oktober durch einen Bürgerentscheid festgestellt werden. Söder kündigte Mittwoch seine Bereitschaft an, für einen Abstimmungserfolg selbst zu werben. Markig sagte er: „Ich tue alles für die Olympischen Spiele.“
Wüst wird von Söder-Erklärung aufgeschreckt
Während Bayern und München mit Tempo vorlegten, schreckte 600 Kilometer entfernt, in Düsseldorf, die Söder-Erklärung die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen erst mal auf.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (49) vergangenen Samstag auf der Tribüne des 1. FC Köln. Er feierte den Aufstieg in die Bundesliga
„Nordrhein-Westfalen ist bereit“, ließ Ministerpräsident Hendrik Wüst unmittelbar nach dem Bayern-Auftritt eilig per Pressemitteilung verbreiten. „Wir bringen Begeisterung, Erfahrung und die nötige Infrastruktur mit, um Olympische und Paralympische Spiele nachhaltig und auf höchstem Niveau auszurichten.“ Diese Unterstützung habe die schwarz-grüne Landesregierung gerade in einem Kabinettsbeschluss „bekräftigt“.
Konkrete Pläne konnte Wüst – anders als der Konkurrent aus Bayern – allerdings bislang nicht vorstellen. Er wartet noch eine Woche. Am 28. Mai will Wüst mit den beteiligten Städten das Konzept vorstellen, das dem Deutschen Olympischen Sportbund vorgelegt werden soll. Die NRW-Staatskanzlei erklärte dazu vage: „Viele Städte der Region haben bereits Ratsbeschlüsse zur Unterstützung der Bewerbung gefasst – unter dem Vorbehalt der Finanzierung und Bürgerbeteiligung.“
Als eine Art Generalprobe sieht man in der NRW-Landesregierung die „World University Games“. Die Olympischen Spiele der Studenten starten im Juli im Ruhrgebiet.
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Apsny News


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