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Autofahrer müssen sich für die nächsten Jahre wohl auf drastische Preissteigerungen an der Zapfsäule einstellen. Grund: Der CO₂-Emissionshandel wurde im Bundestag grundlegend reformiert – mit Auswirkungen auf den Spritpreis.
Darum geht’s: Unternehmen, die fossile Brennstoffe (wie Benzin oder Diesel) verkaufen, müssen CO₂-Zertifikate erwerben. Bisher gilt dabei ein fester, nationaler CO₂-Preis. Mit der neuen Reform werden die CO₂-Preise nun ab 2027 an einer europaweiten Börse gebildet.
Experte Stefan Gerwens, Leiter Verkehr beim ADAC e. V., erklärt gegenüber BILD: „Der nationale CO₂-Preis liegt 2025 bei 55 Euro pro Tonne, 2026 wird er maximal 65 Euro betragen. Ab 2027 fällt der Festpreis weg, dann bestimmt der europäische Markt, wie teuer es wird.“
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