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Wenn die Mullahs ihre Raketen schicken, sollen die Kunstschätze in Sicherheit sein. Ein Museum in Tel Aviv versteckt aus Angst vor einem Iran-Angriff wertvolle Kunstwerke in einem geschützten Keller.
Schon kurz nach dem Terror-Überfall vom 7. Oktober hatte das Tel Aviv Museum of Art damit begonnen, Bilder und Skulpturen in den sogenannten „Tresor“ zu bringen. Jetzt räumen Mitarbeiter weitere Gemälde in den „Kunst-Bunker“ – darunter Malereien von Pablo Picasso und Gustav Klimt.
Schon kurz nach dem Angriff hatte das Museum begonnen, Kunstwerke in Sicherheit zu bringen
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Wann die Gemälde wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden können, ist unklar
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Museumsdirektorin Tania Coen-Uzzielli: „In den letzten drei, vier, fünf Tagen, als die neue Bedrohung durch die Hisbollah und den Iran wieder auf den Tisch kam, haben wir verstanden, dass wir andere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen müssen.“
► Nachdem Israel Ende Juli ranghohe Mitglieder der Terrorgruppen Hamas und Hisbollah getötet hatte, drohte der Iran offen mit Vergeltung. Der religiöse Führer des Iran, Ali Chamenei, sprach von einer „harten Bestrafung“. Israel und der Westen rechnen mit einer zeitnahen Reaktion der Mullahs.
Museumsdirektorin Tania Coen-Uzzielli vor einer der leeren Wände
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Die akute Bedrohung veranlasst das Museum nun, weitere Schritte einzuleiten. Nachdem weitere gefährdete Stücke entfernt wurden, bietet sich in mehreren Galerien nun ein trauriger Anblick: Dort, wo früher wertvolle „Schinken“ hingen, stecken nur noch leere Haken in der Wand – dazu Schilder mit Beschreibungen der Bilder.
Gemälde werden jetzt an Metallgittern aufgehängt
Weil die schöne Museumskulisse jetzt zur Gefahrenzone geworden ist, verschwinden die nun aus dem Sichtfeld der Öffentlichkeit, werden im Keller massenhaft an großen Metallgittern aufgehängt.
Museumsmitarbeiter kümmern sich um eine Skulptur des französisch-amerikanischen Bildhauers Jack Lipschitz
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Nathalie Andrijasevic, Assistenzkuratorin des Museums: „Wir haben einige Werke von Picasso. Normalerweise sind sie alle in der Galerie, normalerweise hängen sie alle direkt nebeneinander. Hier stehen sie immer noch nebeneinander, aber in einem ganz anderen Rahmen.“
[–>An den Horror des 7. Oktober erinnert sie sich ganz genau: „Es wurden ununterbrochen Raketen abgefeuert. Und wir hatten große Angst, dass die Raketen die Decke der Galerien durchschlagen und unsere Werke beschädigen könnten.“
Sollte der von vielen Experten erwartete Angriff des Iran und seiner Verbündeten ausbleiben, will das Museum die verstauten Bilder wieder aufhängen. Doch in Israel herrscht höchste Alarmbereitschaft: Während in Katar um die Freilassung weiterer Hamas-Geiseln verhandelt wird, bereit die israelische Armee sich auf heftige Hisbollah-Angriffe vor.
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Apsny News


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