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Noch immer rätseln die Ermittler, warum Attentäter Thomas Matthew Crooks († 20) mit seinem Sturmgewehr AR-15 auf Ex-US-Präsident Donald Trump (78) feuerte.
► Gleichwohl gibt es neue Enthüllungen über den Schützen, der in einem Pflegeheim arbeitete. So berichtet das „Wall Street Journal“, dass sich Crooks schon vor mehr als einem Jahr mit Materialien zum Bomben-Bau eingedeckt habe. Sechs entsprechende Käufe stellte das FBI laut dem Bericht fest. 25 Mal soll der Attentäter zudem seit Frühjahr vorigen Jahres Waffenausrüstung gekauft haben. Dafür nutzte Crooks verschlüsselte Chat-Programme.
Die Ausrüstung und Chemikalien hortete er im Haus seiner Eltern, in dem er auch selbst wohnte. Weil sich ihr Sohn – Gewinner eines Mathe-Preises – für Wissenschaft und Experimente interessierte, schöpften die Eltern keinen Verdacht, sagte der zuständige FBI-Sonderagent Kevin Rojek laut „Wall Street Journal“.
Polizisten zwei Tage nach dem Attentat in der Wohngegend von Crooks und seinen Eltern
„Die Eltern haben in ihren Befragungen gesagt, dass sie nichts davon wussten“, so der Ermittler mit Blick auf das Attentat. Sie hätten sich in den Befragungen glaubwürdig und kooperativ verhalten.
Agent: Offenbar psychische Störung
► Crooks hatte möglicherweise psychische Probleme. Der US-Zeitung „The Hill“ sagte der frühere Secret-Service-Agent Paul Eckloff: „Es scheint, als sei bei ihm eine schwere depressive Störung diagnostiziert worden.“
Zuvor hatte bereits die „New York Post“ berichtet, dass Crooks im Internet nach Infos zu einer depressiven Störung gesucht hatte.
► Im Netz machte sich Crooks über das Attentat auf Slowakei-Premier Robert Fico (59) im Mai dieses Jahres schlau.
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Apsny News


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